Detailansicht

Revision der Feuchtwiesentypen im Wiener Becken
Thomas Horvath
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Naturschutz und Biodiversitätsmanagement
Betreuer*in
Wolfgang Willner
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81221
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19847.37463.230661-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Feuchte Ebene, der nördliche Teil des Wiener Beckens südlich der Donau, zählt zu den artenreichsten Landschaften Österreichs. Flächige Grundwasseraustritte führten zur Entstehung eines Mosaiks aus Auwäldern und Feuchtgebieten. Vor mehr als einem halben Jahrhundert war das Gebiet noch von großflächigen Feuchtwiesen geprägt. Durch Modernisierung der Landwirtschaft und der damit einhergehenden Änderungen in der Landnutzung, wurden viele dieser einst artenreichen Flächen entwässert und ackerbaulich genutzt oder verbuschten aufgrund von Nutzungsaufgabe und wurden wieder zu Auwäldern. In dieser Arbeit wurden 55 Vegetationsaufnahmen in Schutzgebieten und auf Resten historischer Feuchtwiesen entlang der Fischa zwischen Fischamend und Oberwaltersdorf, im Schlosspark Laxenburg und an der Leitha bei Mannersdorf am Leithagebirge durchgeführt. Durch eine TWINSAPN Klassifikation konnten acht Assoziationen in vier Klassen identifiziert werden: Polygalo majoris-Brachypodietum und Festuco rupicolae-Brometum in der Klasse Festuco-Brometea; Succiso-Molinietum caeruleae, Scirpo-Cirsietum cani, Ranunculo bulbosi-Arrhenatheretum und Dactylido-Festucetum arundinaceae in der Klasse Molinio-Arrhenatheretea; eine verbrachte Feuchtwiesengesellschaft in der Klasse Galio-Urticetea; und Convolvulo-Agropyretum repentis in der Klasse Artemisietea vulgaris.
Abstract
(Englisch)
The northern part of the Vienna Basin south of the Danube, is one of Austria’s most species-rich landscapes. Extensive groundwater seepage has led to the formation of a mosaic of alluvial forests and wetlands. More than half a century ago, the area was still characterized by extensive wet meadows. Due to the modernization of agriculture and the associated changes in land use, many of these once species-rich areas were drained and used for farming or became overgrown with shrubs after being abandoned and reverted to alluvial forests. In this study, 55 vegetation surveys were carried out in protected areas and on remnants of historic wet meadows along the Fischa between Fischamend and Oberwaltersdorf, in Schlosspark Laxenburg and near the Leitha river close to Mannersdorf am Leithagebirge. Using TWINSAPN classification, eight associations in four classes were identified: Polygalo majoris-Brachypodietum and Festuco rupicolae-Brometum in the Festuco-Brometea class; Succiso-Molinietum caeruleae, Scirpo-Cirsietum cani, Ranunculo bulbosi-Arrhenatheretum and Dactylido-Festucetum arundinaceae in the Molinio-Arrhenatheretea class; a fallow wet meadow community in the Galio-Urticetea class; and Convolvulo-Agropyretum repentis in the Artemisietea vulgaris class.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Vegetationsökologie Feuchtwiesen Feuchte Ebene Wiener Becken
Schlagwörter
(Englisch)
vegetation ecology wet meadows Vienna Basin
Autor*innen
Thomas Horvath
Haupttitel (Deutsch)
Revision der Feuchtwiesentypen im Wiener Becken
Paralleltitel (Englisch)
Revision of the wet meadows of the Vienna Basin
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
54 Seiten in verschiedenen Seitenzählungen : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Willner
Klassifikation
42 Biologie > 42.44 Pflanzengeographie. Pflanzenökologie. Pflanzensoziologie
AC Nummer
AC17896748
Utheses ID
80764
Studienkennzahl
UA | 066 | 879 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1