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The influence of ESG scores & metrics on valuation discounts and premiums in M&A
Nzar Ibrahim Khdhir Khdhir
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Banking and Finance
Betreuer*in
Gyöngyi Loranth
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81215
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23258.44293.905643-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel dieser Arbeit war es, zu ermitteln, wie sich die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung (ESG) auf die Prämien bei Fusionen und Übernahmen (M&A) auswirkt. Dazu wurde untersucht, welches ESG-Paradigma das M&A-Verhalten am besten erklärt. Die Studie untersuchte die Auswirkungen sowohl der Gesamt-ESG-Werte als auch der Werte in jeder der drei ESG-Kategorien auf die Unternehmensbewertung. Ein weiterer Beitrag dieser Arbeit ist die Untersuchung der Auswirkungen der „Distanz“ zwischen den ESG-Fähigkeiten zweier Unternehmen – d. h. des erwerbenden Unternehmens und des Zielunternehmens – auf die Bewertung. Um diese Ziele zu erreichen, wurde ein regionenübergreifender Datensatz öffentlicher M&A-Transaktionen aus Nordamerika und Europa mittels multivariater OLS-Regression (Ordinary Least Squares) mit festen Effekten für Jahr und Branche analysiert. Zusätzlich wurde Propensity-Score-Matching (PSM) als ergänzendes Robustheitsverfahren eingesetzt, um zu beurteilen, ob das Ergebnis der ESG-Distanz empfindlich gegenüber beobachtbaren Selektionseffekten war. Die Ergebnisse dieser Studie liefern keine statistisch signifikanten Belege für einen eigenständigen „Green Premium“ unter den untersuchten Stichproben. Genauer gesagt gab es keinen (statistisch signifikanten) Zusammenhang zwischen einem Gesamt-ESG-Rating des Zielunternehmens oder den Einzelratings für jede der Säulen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung und den in den geschätzten Modellen dargestellten Übernahmeprämien. Die Daten dieser Studie liefern keine Belege für die „Strategic Catch-up“-Theorie. Die Ergebnisse der Modellspezifikation, bei der Unternehmen mit schwacher ESG-Performance anhand eines absoluten Schwellenwerts von 0,25 der ESG-Werte des Erwerbers identifiziert werden, zeigen, dass die Wechselwirkung zwischen dem niedrigen ESG-Status des Erwerbers und dem ESG-Status des Zielunternehmens statistisch signifikant negativ ist. Dies deutet darauf hin, dass Erwerber mit niedrigem ESG-Status keine höheren Prämien für nachhaltigere Zielunternehmen zahlen. Am wichtigsten ist jedoch vielleicht, dass diese Studie einen positiven Zusammenhang zwischen dem absoluten Ausmaß der ESG-Distanz und der Übernahmeprämie feststellte. Die Einbeziehung mehrerer Kontrollvariablen sowie eine alternative Distanzspezifikation deuten darauf hin, dass die Ergebnisse nicht eindeutig belegen, dass die ESG-Distanz ausschließlich aufgrund kultureller Inkompatibilität oder Integrationsproblemen nach der Fusion bewertet wird. Vielmehr lassen sich die Ergebnisse so interpretieren, dass Lücken in der ESG-Kompetenz potenziell Synergiechancen darstellen könnten. Somit scheinen die Ergebnisse darauf hinzudeuten, dass ESG-Kompetenzlücken als potenzielle Synergiequellen bei M&A-Transaktionen bewertet werden können. Die Tatsache, dass das primär verwendete Distanzmaß absolut und nicht direktional ist, deutet darauf hin, dass die Ergebnisse lediglich das Ausmaß der ESG-Unterschiede zwischen den beiden Parteien widerspiegeln; sie lassen keine Aussage darüber zu, aus der Perspektive welcher Partei die andere Partei über bessere ESG-Kompetenzen verfügt.
Abstract
(Englisch)
The objective of this thesis was to determine how environmental, social, and governance (ESG) performance impacted mergers and acquisitions M&A premiums. This was done by determining which ESG paradigm best explained the M&A behavior. This study investigated the valuation implications of both overall ESG scores and those of each of the three ESG categories. A further contribution of this thesis is an examination of the valuation implications of the 'distance' between the ESG capabilities of two companies, i.e., the acquiring company and the target company. To accomplish these objectives, a cross-regional dataset of public M&A transactions records from North America and Europe was analyzed using multivariate ordinary least squares (OLS) regression, with year and industry fixed effects. Additionally, propensity score matching (PSM) was used as a supplementary robustness procedure to assess whether the ESG Distance result was sensitive to observable selection effects. The results of this study do not provide statistically significant evidence for a stand-alone "green premium" among the samples examined. More specifically, there was no relationship (statistically significant) between an overall target ESG rating or the individual ratings for each Environmental, Social, and Governance Pillar, and Acquisition Premiums shown in the estimated models. The data in this study do not provide evidence to support the "strategic catch-up" theory. The results from the model specification, which identifies poor ESG performers by using the absolute threshold of 0.25 of acquirer ESG scores, show that the interaction between the acquirer's low ESG status and the target's ESG is statistically significantly negative. This indicates that low-ESG acquirers do not pay higher premiums for more sustainable targets. However, perhaps most importantly, this study found a positive association between the absolute level of ESG distance and the acquisition premium. The inclusion of multiple control variables, along with an alternative distance specification, indicates that the results do not clearly demonstrate that ESG distance is valued purely because of cultural incompatibility or post-merger integration problems. Rather, the results can be interpreted as indicating that ESG capability gaps could potentially represent synergistic opportunities. As such, the findings appear to suggest that ESG capability gaps may be valued as potential sources of synergy in M&A transactions. The fact that the primary distance measure used is absolute rather than directional indicates that the results reflect only the extent of ESG differences between the two parties; they do not allow us to determine from which party's perspective the other party has better ESG capabilities.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
M&A ESG
Schlagwörter
(Englisch)
Corporate Finance Premiums Discounts ESG CSR ESG Scores
Autor*innen
Nzar Ibrahim Khdhir Khdhir
Haupttitel (Englisch)
The influence of ESG scores & metrics on valuation discounts and premiums in M&A
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
65 ungezählte Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gyöngyi Loranth
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.52 Finanzwissenschaft
AC Nummer
AC17896373
Utheses ID
80820
Studienkennzahl
UA | 066 | 974 | |
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