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Empowerment in der feministischen Beratung
eine kritische Reflexion gängiger Praxis
Anna Lackner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Cornelia Schadler
DOI
10.25365/thesis.81170
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24149.40754.684250-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese qualitative Untersuchung befasst sich mit der feministischen Frauenberatung und dem Einsatz feministischer Prinzipien zur Gestaltung von Empowerment-Prozessen als Form non-formaler Bildung. Österreichweit wurden hierfür Beratungseinrichtungen kontaktiert und schließlich neun Beraterinnen interviewt. Das gesammelte Material wurde mittels qualitativer Inhaltsanalyse strukturiert und analysiert, um es in Empowerment-Ansätze und Theorien zu non-formalen Bildungs- bzw. Lernprozessen einzuordnen und zu diskutieren. Ausschlaggebende Kriterien für die Wahl der Interviewpartnerinnen waren unter anderem die Positionierung als feministische Einrichtung und die Arbeit mit von Gewalt betroffenen Frauen. Die Analyse zeigt, dass vor allem Wertehaltungen der Parteilichkeit, Solidarität, Ganzheitlichkeit, sowie feministische Bestrebungen gesellschaftliche Tabus und hegemoniale Normbilder aufzubrechen, maßgeblich die Beratung bestimmen und Einfluss auf Prozesse der Selbstermächtigung haben können. Weiters werden die präventiven Angebote und deren dahinterliegenden Wertehaltungen der feministischen Beratungseinrichtungen kritisch reflektiert und aufgezeigt, dass die beratende Arbeit mit Frauen stets politisch beeinflusst ist. Festgestellt wird zudem, dass sich verschiedene Beratungsmethoden wieder finden lassen. Diese Vielfalt macht eine Einteilung der Praxis in theoretische Konzepte herausfordernd. Hierfür kann diese Arbeit nicht nur einen Beitrag zur bildungswissenschaftlichen Diskussion über die Verortung feministischer Beratungseinrichtungen leisten, sondern erlaubt auch Einblicke in die Praxis feministischer Bemühungen und der Gestaltung von Empowerment.
Abstract
(Englisch)
This qualitative study deals with feminist women's counseling and the use of feminist principles in shaping empowerment processes as a form of non-formal education. Counseling centers across Austria were contacted for this purpose, and ultimately nine counselors were interviewed. The collected material was structured and analyzed using qualitative content analysis in order to classify and discuss it within empowerment approaches and theories of non-formal educational or learning processes. Decisive criteria for the selection of the interviewees included, among other things, the positioning as a feminist institution and the work with women affected by violence. The analysis shows that, above all, value attitudes of partisanship, solidarity, and holism, as well as feminist efforts to break social taboos and hegemonic norms, significantly determine counseling and can influence processes of self-empowerment. Furthermore, the preventive services and the underlying value systems of feminist counseling institutions are critically reflected upon, demonstrating that counseling work with women is always politically influenced. It is also noted that various counseling methods can be identified. This diversity makes it challenging to classify practice into theoretical concepts. For this purpose, this work can not only contribute to the educational science discussion about the positioning of feminist counseling institutions, but also provide insights into the practice of feminist efforts and the shaping of empowerment.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Empowerment Feministische Beratung Gewalt gegen Frauen und Mädchen Parteilichkeit und Solidarität non-formale Bildung Lern- und Transformationsprozesse Interviews mit Expert*innen
Schlagwörter
(Englisch)
Empowerment feminist counseling violence against women and girls prtisanship and solidarity non-formal education learning and transformation processes
Autor*innen
Anna Lackner
Haupttitel (Deutsch)
Empowerment in der feministischen Beratung
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine kritische Reflexion gängiger Praxis
Paralleltitel (Englisch)
Empowerment in feminist counseling
Paralleluntertitel (Englisch)
a critical reflection of common practice
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
96 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Cornelia Schadler
Klassifikation
79 Sozialpädagogik > 79.03 Methoden und Techniken der Sozialpädagogik und Sozialarbeit
AC Nummer
AC17891792
Utheses ID
80830
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
