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Enhancing a sense of belonging among classmates during school transition
development and evaluation of a theory- and early adolescents-informed digital social game
Ina Krammer
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Naturwissenschaften: Psychologie
Betreuer*innen
Urs Markus Nater ,
Beate Schrank
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81230
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24158.37189.356466-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Unterstützende Peer-Beziehungen spielen in der frühen Adoleszenz eine zentrale Rolle, insbesondere während des Übergangs von der Primar- in die Sekundarstufe, einer sensiblen Phase für die Entwicklung von Zugehörigkeit innerhalb der Klasse. Bislang hat sich die Forschung nur begrenzt mit den spezifischen Bedürfnissen von Kindern in dieser Übergangsphase sowie mit der Frage beschäftigt, wie Zugehörigkeit effektiv gefördert werden kann, insbesondere digitale und partizipative Ansätze fehlen. Ziel dieser Dissertation war es, ein theorie- und zielgruppenorientiertes digitales soziales Spiel (LINA) zu entwickeln und zu evaluieren, das darauf abzielt, das Zugehörigkeitsgefühl unter Mitschüler:innen zu stärken. Zu diesem Zweck wurde ein partizipativer Ansatz verfolgt, der die Perspektiven von Kindern sowohl in das theoretische Verständnis als auch in die Spielentwicklung integrierte. Bedürfnisse von Kindern während des Schulwechsels, die Entwicklung von LINA sowie dessen Evaluation wurde über zwei Studien hinweg untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder während des Schulübergangs verschiedene Ängste erleben, wobei soziale Sorgen (z. B. Viktimisierung durch Gleichaltrige und das Bedürfnis nach Zugehörigkeit) stärker im Vordergrund stehen als leistungsbezogene Schulängste. Freundschaften und die Fähigkeit, neue Peer-Beziehungen aufzubauen, erwiesen sich als zentral, ebenso wie Bewältigungsstrategien wie das Suchen von Unterstützung und Kommunikation. Die Entwicklung von Freundschaften wurde durch gemeinsame Aktivitäten, positive emotionale Erfahrungen sowie sichere Interaktionsumgebungen begünstigt, insbesondere wenn diese wiederholt stattfinden. Digitale Interaktionen wurden als weitere wichtige Bestandteile von Peer-Beziehungen identifiziert. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wurde ein ganzheitliches LINA Design entwickelt und für die Spielentwicklung herangezogen. Die Evaluation von LINA zeigte erhöhte Zugehörigkeitswerte unter Mitschüler:innen sowie eine hohe Nutzerzufriedenheit, was auf ein erfolgreiche Umsetzung der intendierten Designprinzipien hindeutet. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung partizipativer Designansätze für die Entwicklung zielgruppenspezifischer Interventionen. Diese Dissertation bietet eine umfassende Grundlage für die Weiterentwicklung von LINA, wobei weitere rigorose Forschung notwendig erscheint. Insgesamt kann das Verständnis der sozialen Bedürfnisse von Kindern und das Wissen zu relevanten Kontaktmechanismen in Peer-Beziehungen, Lehrpersonen und Schulpsycholog:innen bei der Förderung dieser Beziehungen unterstützen.
Abstract
(Englisch)
Supportive peer relationships play a crucial role during early adolescence, particularly during the transition from primary to secondary school, a sensitive period for the development of belonging among classmates. Despite this, limited research has addressed early adolescents’ specific needs during this transition or how to effectively foster belonging, especially through digital and participatory approaches. The aim of this thesis was to develop and evaluate a theory- and early adolescents-informed digital social game (LINA) designed to enhance classmates’ sense of belonging. To achieve this, a participatory approach was adopted, integrating early adolescents’ perspectives into both theoretical understanding and game design processes. Across two studies comprising three articles, this approach enabled the exploration of early adolescents’ needs, the development of LINA, and its evaluation. Findings indicate that early adolescents experience multiple fears during school transition, with social concerns (e.g., peer victimisation and the need to belong) being more prominent than academic fears. Friendships and the ability to form new peer relationships emerged as central, alongside coping strategies such as support seeking and communication. Friendship development was found to be facilitated by shared activities, positive emotional experiences, and safe interaction environments, particularly when repeated over time. Digital interactions were also identified as important components of peer relationships. Building on these insights, a comprehensive LINA design was developed to inform game design processes. The evaluation of LINA showed increased levels of classmates’ sense of belonging and high player satisfaction, suggesting that the intended design principles were successfully implemented. These findings highlight the importance of participatory design approaches for developing tailored interventions. This thesis lays a comprehensive foundation for the continued development of LINA while underscoring the need for more rigorous research. In general, understanding early adolescents’ social needs and factors for supportive contact can inform educators and school psychologists in supporting peer relationships during this critical developmental period.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Freundschaft Digitales Soziales Spiel Zugehörigkeitsgefühl Frühe Adoleszenz Schulwechsel in die Sekundarstufe soziale Ängste partizipativer Forschungsansatz
Schlagwörter
(Englisch)
friendship digital social game sense of belonging early adolescence school transition social fears participatory research approach
Autor*innen
Ina Krammer
Haupttitel (Englisch)
Enhancing a sense of belonging among classmates during school transition
Hauptuntertitel (Englisch)
development and evaluation of a theory- and early adolescents-informed digital social game
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
102 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Christine Grove ,
Stephanie Heyes
Klassifikation
77 Psychologie > 77.55 Kinderpsychologie
AC Nummer
AC17897590
Utheses ID
80834
Studienkennzahl
UA | 796 | 605 | 298 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1