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Erhebung des Ernährungsverhaltens österreichischer Frauen mit Polyzystischem Ovarialsyndrom im Vergleich zu gesunden Frauen mittels Food Frequency Questionnaire
Kerstin Krickl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Petra Rust
DOI
10.25365/thesis.81740
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29306.36589.522275-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Zwischen 6 und 13% aller Frauen im gebärfähigen Alter leiden unter dem Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS), welches charakterisiert ist durch Oligo-/Anovulation, Hyperandrogenismus und polyzystische Ovarien. Viele der Betroffenen sind darüber hinaus von Insulinresistenz, Adipositas und einer niedriggradigen Inflammation betroffen. Oligo- bzw. Anovulation kann in Unfruchtbarkeit resultieren. Darüber hinaus geht das Syndrom mit höheren Risiken für metabolische Folgeerkrankungen einher. Einen Ansatz zur Therapie der Erkrankung stellt die Ernährung dar. Laut aktueller Literatur ernähren sich PCOS-Patientinnen im Vergleich zu gesunden Frauen qualitativ weniger hochwertig. Methodik: Ziel dieser Arbeit war es, das Ernährungsverhalten österreichischer PCOS-Patientinnen im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe zu erforschen. Zur Beantwortung der definierten Hypothesen wurden im Zeitraum von November bis Ende Dezember 2024 insgesamt 151 Probandinnen, davon 121 Gesunde und 30 PCOS-Erkrankte, mittels eines Food Frequency Questionnaires online befragt. Die Umfrage wurde online und in niederösterreichischen Arztpraxen verteilt. Die Daten wurden mittels R Studio analysiert und in der Folge mit den österreichischen Ernährungsempfehlungen und mit den Empfehlungen der mediterranen Ernährung verglichen. Ergebnisse: Die Auswertung der Ergebnisse ergab einen geringen Unterschied im Ernährungsverhalten zwischen gesunden und an PCOS erkrankten Frauen. Generell kann davon ausgegangen werden, dass sich betroffene Frauen ungünstiger ernähren als gesunde. Betroffene nahmen öfters Nahrungsergänzungsmittel zu sich und wiesen zudem einen im Durchschnitt höheren BMI auf als die Frauen in der Kontrollgruppe. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass es Frauen mit PCOS im Bezug auf ihre Ernährung an wissenschaftlich fundierten Informationen fehlt. Veränderungen sollten langfristig sein und nicht nur die Ernährungsgewohnheiten, sondern den gesamten Lebensstil umfassen. Dazu ist es sinnvoll, dass Ernährungsexpert*innen bei der Begleitung von Frauen mit PCOS sowohl Hürden als auch unterstützende Faktoren im Leben der Betroffenen berücksichtigen.
Abstract
(Englisch)
Background: Between 6 and 13% of reproductive-aged women are affected by polycystic ovary syndrome (PCOS). The syndrome is characterized by oligo-/anovulation, hyperandrogenism and polycystic ovaries. Many of the affected women additionally suffer from insulin resistance, obesity and low-grade inflammation. Oligo-/anovulation can lead to infertility and the syndrome can appear together with a higher risk for metabolic diseases. Therefore, together with the knowledge that women with PCOS demonstrate a poorer nutrition compared to healthy women, nutrition demonstrates an important pillar in the therapy of PCOS. Methods: The aim of this study was to explore the diet of Austrian PCOS-patients in comparison to a healthy control group. To answer the set hypotheses a total of 151 subjects, 121 healthy and 30 with PCOS, filled in a Food Frequency Questionnaire. The survey was spread online and in doctor’s offices in Lower Austria between November and December 2024. Data were analyzed using R studio and compared to national recommendations and mediterranean diet. Results: When evaluating the results from the survey small differences between the two groups were found. Women suffering from PCOS showed poorer dietary habits compared to healthy controls. Moreover, they consumed more food supplements and showed a higher body mass index. Conclusion: The results propose that women with PCOS are still lacking scientifically proven information around healthy nutrition. Adjustments should be long-term and not only include dietetic behaviour but lifestyle behaviour in general. Therefore, nutrition experts should, take into account supporting factors as well as barriers when giving advice to patients.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
PCOS Polyzystisches Ovarialsyndrom Frauengesundheit
Schlagwörter
(Englisch)
PCOS Polycystic ovary syndrome women's health
Autor*innen
Kerstin Krickl
Haupttitel (Deutsch)
Erhebung des Ernährungsverhaltens österreichischer Frauen mit Polyzystischem Ovarialsyndrom im Vergleich zu gesunden Frauen mittels Food Frequency Questionnaire
Paralleltitel (Englisch)
Assessment of dietary habits among Austrian women with polycystic ovary syndrome compared to healthy controls using a food frequency questionnaire
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
VIII, 86 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Petra Rust
Klassifikation
44 Medizin > 44.21 Ernährung
AC Nummer
AC17973623
Utheses ID
80928
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
