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Intergenerationale Transmission von Konfliktlösungsstrategien
Chiara Maria Oitzinger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Harald Werneck
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81240
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30179.30018.863953-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Intergenerationale Transmission beschreibt die Weitergabe von Verhaltensweisen und Einstellungen von einer Generation an die nächste. Diese Studie setzt sich damit auseinander, inwiefern dieses Phänomen für Konfliktlösungsstrategien besteht. Hierzu wurde ein querschnittliches, retrospektives Design verwendet. Der eingesetzte OnlineFragebogen orientierte sich am Konfliktlösungsstil-Inventar für Paare (KSIP) (Herzberg & Sierau, 2010) und erfasste unter anderem die gemeinsam verbrachte Zeit mit einem Elternteil sowie dessen wahrgenommene Macht innerhalb der Familie. Insgesamt nahmen 258 Personen im Alter von 19 bis 35 Jahren an der Studie teil, die den Fragebogen für sich selbst sowie für ihre Eltern ausfüllten. Untersucht wurden die Strategien Kämpferischer Konfliktstil, Positive Konfliktlösung, Rückzug und Nachgiebigkeit. Für jede dieser Strategien zeigten sich signifikante Korrelation zwischen Eltern und Kindern. Während die Variable Zeit keinen signifikanten Einfluss auf die Transmission aufwies, gibt es Hinweise, dass Macht bis zu einem gewissen Grad einen Einfluss haben könnte. Darüber hinaus wurden in einer explorativen Analyse die Rolle der Dauer seit dem Auszug aus dem Elternhaus, der bewusste Versuch der Abgrenzung vom elterlichen Verhalten, sowie der Einfluss des Geschlechts untersucht. Auffallend ist, dass keine relevanten Geschlechtsunterschiede in der Transmission gefunden wurden. Ein Geschlechtsunterschied zeigte sich lediglich in der Abgrenzung von Mutter und Vater sowie in den daraus abgeleiteten Typen. Frauen gaben hierbei an, sich stärker von ihren Eltern abgrenzen zu wollen. Auch das Geschlecht der Eltern schien keinen Einfluss auf die Transmission zu haben. Insgesamt fallen die Effekte klein aus, geben jedoch neue Anstöße für zukünftige Forschung zu intergenerationaler Transmission.
Abstract
(Englisch)
Intergenerational transmission refers to the passing down of behaviors and attitudes from one generation to the next. This study examines the extent to which this phenomenon applies to conflict resolution strategies. A cross-sectional, retrospective design was used for this purpose. The online questionnaire used was based on the Konfliktlösungsstil-Inventar für Paare (KSIP) (Herzberg & Sierau, 2010) and measured, among other aspects, the time spent with a parent as well as the perceived power of a parent within the family. A total of 258 participants aged 19 to 35 took part in the study, completing the questionnaire for themselves as well as for their parents. The strategies analyzed were conflict engagement, positive conflict resolution, withdrawal, and compliance. For each of these strategies, significant correlations were found between parents and children. While the variable time did not show a significant influence on transmission, there are indications that power may have an influence to a certain extent. Furthermore, an exploratory analysis examined the role of the duration since moving out of the parental home, the conscious attempt to distance oneself from parental behavior, and the influence of gender. It is noteworthy that no relevant gender differences were found in transmission. The only gender difference was observed in the distinction of mother and father and in the types derived from this. Women were more likely to wanting to distance themselves from their parents. The parents’ gender also appeared to have no influence on transmission. Overall, the effects are small, but they provide new impulses for future research on intergenerational transmission.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Intergenerationale Transmission Konfliktlösungsstrategien Geschlechtsunterschiede Elternrolle Mutter-Kind-Dyade Vater-Kind-Dyade
Autor*innen
Chiara Maria Oitzinger
Haupttitel (Deutsch)
Intergenerationale Transmission von Konfliktlösungsstrategien
Paralleltitel (Englisch)
Intergenerational transmission of conflict resolution strategies
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
63 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Werneck
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie. Allgemeines
AC Nummer
AC17898353
Utheses ID
80939
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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