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Frauenmode und Konsum um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum mit Fokus auf Wiener Verhältnisse
Lena Haiden
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Deutsch Unterrichtsfach Geschichte und Politische Bildung
Betreuer*in
Andreas Weigl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81371
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30197.33459.289966-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit Mode und Kleidungskonsum der Frau im Zeitraum von 1890-1914 im deutschsprachigen Raum, mit besonderer Berücksichtigung der österreichischen Verhältnisse, v.a. in Wien, auseinander. Es werden zentrale Begriffe wie Mode und Konsum definiert. Im Rahmen der Modeentwicklung zeigen sich frequente Modewechsel und unterschiedliche Silhouetten. Darüber hinaus diversifizierte sich Frauenmode gemäß neuen gesellschaftlichen Anforderungen (z.B. Erwerbstätigkeit, Sport, Präsenz in der Öffentlichkeit…) in unterschiedliche Kategorien. Zugleich bietet die Mode der Frau nicht linear mehr Beweglichkeit. Sie ist gegen Ende des Untersuchungszeitraums einfacher konfektionierbar. Bei der Etablierung der Konfektionskleidung werden folgende Faktoren isoliert und dargelegt, die den Erfolg der Konfektionskleidung begünstigten bzw. ermöglichten: technische Entwicklung, Verbesserungen, (v.a. im Bereich Nähmaschine, Schnitttechniken bzw. dem Schnittmuster) geeignete Verkaufsorte (z.B. das Warenhaus) und ein günstigerer Preis. Es gibt drei relevanten Konsumorte in Wien: Kleinbetrieb, Filiale und Warenhaus. Der Kleinbetrieb war im untersuchten Zeitraum der verbreitetste und meistgenutzte Konsumort, während das Warenhaus ein Resultat einer beginnenden Entwicklung hin zu einer Massenkonsumgesellschaft ist. Die Filiale war noch nicht weit verbreitet. In einem empirischen Teil werden Modeabbildungen und Begleittexte aus Ausgaben der Modezeitschriften „Wiener Mode“ und „Der Bazar“ qualitativ und exemplarisch analysiert. Hierbei wird die Mode, die Text-Bild-Beziehung nach Stöckl, das Frauenbild, die Darstellung der abgebildeten Frauen, Materialien, sowie Hinweise auf Konfektion analysiert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Frauenmode Konsum Jahrhundertwende Warenhaus Wien Modezeitschrift Wiener Mode Der Bazar
Autor*innen
Lena Haiden
Haupttitel (Deutsch)
Frauenmode und Konsum um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum mit Fokus auf Wiener Verhältnisse
Paralleltitel (Englisch)
Women's fashion and consumption at the turn of the 20th century in German-speaking areas, with a focus on Vienna
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
195 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andreas Weigl
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
15 Geschichte > 15.09 Wirtschaftsgeschichte
AC Nummer
AC17912719
Utheses ID
80942
Studienkennzahl
UA | 199 | 506 | 511 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1