Detailansicht
How should we explain metalinguistic disputes?
Michael Stöger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Philosophie
Betreuer*in
Max Kölbel
DOI
10.25365/thesis.81413
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11332.52130.246376-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Beitrag zur aktuellen philosophischen Debatte über sogenannte „metalinguistische Streitigkeiten“ (metalinguistic disputes) zu leisten. Es soll besser verstanden werden, welche sprachlichen Mechanismen diesen Streitigkeiten zu Grunde liegen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Sprecher:innen in solchen Streitigkeiten ihre Meinungsverschiedenheiten über Bedeutungs- oder Kontextfragen kommunizieren, ohne diese explizit zum Thema zu machen. Die Arbeit konzentriert sich auf zwei verschiedene Ansätze, die erwähnte Frage zu beantworten. Der erste Ansatz geht davon aus, dass die in metalinguistischen Streitigkeiten zum Ausdruck gebrachten Meinungsverschiedenheiten als konversationale Implikaturen kommuniziert werden. Ich argumentiere, dass dieser Ansatz––insbesondere im Rahmen der klassischen griceanischen Auffassung von konversationalen Implikaturen––nicht in der Lage ist, die gesamte Bandbreite metalinguistischer Streitigkeiten adäquat zu erklären. Insbesondere zeigen sich Probleme bei Fällen, in denen Sprecher:innen sich der metalinguistischen Natur ihrer Streitigkeit nicht bewusst sind oder diese bestreiten. Es zeigen sich aber auch Probleme im Hinblick auf die Unterscheidung zwischen deskriptiven und normativen metalinguistischen Streitigkeiten. Der zweite Ansatz, die erwähnte Frage zu beantworten, basiert auf Stalnakers Konversationsmodell. Ich skizziere, wie dieses Konversationsmodell angepasst werden kann, um metalinguistische Streitigkeiten prinzipiell erklären zu können. Demzufolge versuchen Sprecher:innen in metalinguistischen Streitigkeiten, den gemeinsamen Gesprächskontext (common ground) auf inkompatible Weise zu aktualisieren. Ich argumentiere dafür, dass dieser Ansatz als vielversprechenderer Versuch gewertet werden kann, zu erklären, wie Sprecher:innen ihre Meinungsverschiedenheiten in metalinguistischen Streitigkeiten ausdrücken.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Sprachphilosophie Meinungsverschiedenheit
Schlagwörter
(Englisch)
Philosophy of Language disagreement metalinguistic disagreement metalinguistic disputes metalinguistic negotiation
Autor*innen
Michael Stöger
Haupttitel (Englisch)
How should we explain metalinguistic disputes?
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
36 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Max Kölbel
Klassifikation
08 Philosophie > 08.34 Sprachphilosophie
AC Nummer
AC17914188
Utheses ID
81074
Studienkennzahl
UA | 066 | 941 | |
