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When effort feels good
intelligence mindsets and the affective experience of cognitive effort
Gabriel Appl Scorza
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Veronika Job Sutnar
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81564
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17299.50140.284245-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Kognitive Anstrengung wird in vielen theoretischen Ansätzen als aversiver Kostenfaktor betrachtet, den Menschen möglichst vermeiden. Neuere Forschung legt jedoch nahe, dass Anstrengung unter bestimmten Bedingungen auch als bedeutsam oder sogar als belohnend erlebt werden kann. Im Rahmen der impliziten Intelligenztheorien unterscheiden sich Menschen darin, ob sie Fähigkeiten als veränderbar oder als stabil ansehen. Diese Überzeugungen beeinflussen, welche Bedeutung Anstrengung erhält. Die vorliegende Studie untersuchte daher, ob individuelle Unterschiede in Intelligenz-Mindsets mit affektiven Reaktionen auf kognitive Anstrengung zusammenhängen und ob diese Zusammenhänge von Aufgabenschwierigkeit und Belohnungskontext beeinflusst werden. Insgesamt nahmen 194 Studierende an einem Laborexperiment mit zwei kognitiven Aufgaben teil. Zunächst bearbeiteten die Teilnehmenden den N-Back-Task mit monetären Belohnungen, bei dem die Belohnung entweder an Anstrengung oder an Leistung gekoppelt war. Anschließend absolvierten sie den Math Effort Task ohne monetäre Belohnung. Während dieser Aufgabe wurden antizipatorische (Wanting) und konsummatorische (Liking) affektive Reaktionen mittels Selbstberichte und facialer Elektromyographie des Musculus zygomaticus major erfasst. Das Intelligenz-Mindset wurde vor dem Experiment erhoben und als kontinuierliche Individualdifferenzvariable berücksichtigt. Die konfirmatorischen Analysen zeigten keine Hinweise darauf, dass Intelligenz-Mindset physiologische affektive Reaktionen vorhersagt oder dass Aufgabenschwierigkeit beziehungsweise Belohnungsbedingung diese Zusammenhänge moderieren. Explorative Analysen zeigten jedoch, dass selbstberichtetes Wanting und Liking mit steigender Aufgabenschwierigkeit abnahmen, positiv mit Intelligenz-Mindset und Effort-Enjoyment-Überzeugungen zusammenhingen und negativ mit Müdigkeit assoziiert waren. Zudem zeigte sich nur eine geringe Übereinstimmung zwischen subjektiven Bewertungen und physiologischen Maßen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung multimethodaler Ansätze, um besser zu verstehen, wie kognitive Anstrengung erlebt und bewertet wird.
Abstract
(Englisch)
Effort is often conceptualized as an aversive cost that individuals seek to minimize. However, recent research suggests that effort can also be experienced as meaningful or even rewarding under certain conditions. Within the framework of implicit theories of intelligence, individuals differ in their beliefs about the malleability of ability, shaping how effort is interpreted. Whereas growth-oriented beliefs frame effort as a signal of learning and development, fixed-oriented beliefs may frame effort as a sign of limited ability. The present study examined whether intelligence mindset is associated with pleasure-related responses to cognitive effort and whether these responses depend on task difficulty and reward context. A sample of 194 university students completed an incentivized N-back task in which rewards were contingent on either effort or performance, followed by a non-incentivized Math Effort Task. During the latter, anticipatory and post-effort affective responses (wanting and liking) were assessed using trial-level self-reports and facial electromyography of the zygomaticus major muscle. Intelligence mindset was measured prior to the experiment and included as a continuous predictor. Confirmatory analyses provided no evidence that intelligence mindset predicted physiological pleasure-related responses, nor that task difficulty or reward condition moderated these associations. Exploratory analyses showed that subjective ratings decreased with increasing task difficulty, were positively related to intelligence mindset and effort enjoyment beliefs and were negatively related to baseline fatigue. Subjective and physiological measures showed little correspondence, highlighting the value of integrating multiple levels of analysis to understand how cognitive effort is experienced.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Growth Mindset Kognitive Anstrengung Effort Valuation Implizite Intelligenztheorien Effort Enjoyment Beliefs
Schlagwörter
(Englisch)
Growth Mindset Cognitive Effort Effort Valuation Implicit Theories of Intelligence Effort Enjoyment Beliefs
Autor*innen
Gabriel Appl Scorza
Haupttitel (Englisch)
When effort feels good
Hauptuntertitel (Englisch)
intelligence mindsets and the affective experience of cognitive effort
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
56 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Veronika Job Sutnar
Klassifikation
77 Psychologie > 77.45 Motivationspsychologie
AC Nummer
AC17941541
Utheses ID
81175
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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