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Originalgenie oder allgemeiner Romantiker?
eine Analyse der deutschen Übersetzung ausgewählter Gedichte von Mihai Eminescu
Edwin Hollschwandner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Deutsch Englisch
Betreuer*in
Waltraud Kolb
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81306
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19810.52273.442275-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Literatur aller Art, insbesondere die nationale Literatur anderer Länder, nimmt innerhalb einer Zielkultur unterschiedliche Positionen ein. Im Falle des spätromantischen Schriftstellers und Nationaldichters Rumäniens, Mihai Eminescu, kann die Analyse der deutschen Übersetzungen seiner Werke zu faszinierenden Ergebnissen führen. Nach den von Andreas Wittbrodt in seinem Werk „Verfahren der Gedichtübersetzung“ dargelegten Prinzipien zeigen vier ausgewählte Gedichte Eminescus – ,,Melancolie“ (,,Melancholie“), ,,Atât de fragedă“ (,,So zart“), ,,Dorința“ (,,Der Wunsch“) und ,,Rugăciunea unui dac“ (,,Das Gebet eines Dakers“) – unterschiedliche Ergebnisse: Die zu seinen Lebzeiten angefertigten Übersetzungen fungieren eher als Adaptionen, die versuchen, so viel wie möglich vom Originaltext zu bewahren, und ihn dennoch so zu vermitteln, als wäre der Text ursprünglich „auf Deutsch“ geschrieben worden. Der Kommunismus brachte verschiedene, widersprüchliche Tendenzen mit sich: einerseits die vollständige Neuübersetzung und andererseits subtile Treue sowie die Wiedergabe der Stimmung der Originalgedichte. Die Übersetzungen, wie sie im 21. Jahrhundert erscheinen, sind alle entweder vollständige Neuübersetzungen oder ältere Übersetzungen, die aus älteren Sammlungen entnommen und als neu veröffentlicht wurden. All diese Beispiele zeigen nur die Vielfalt der Übersetzung von Eminescus Werk, ein Prozess, der ununterbrochen fortgesetzt wurde und bis heute andauert.
Abstract
(Englisch)
The literatures of different countries occupy different positions within a target culture. In the case of Mihai Eminescu, Romania’s national poet and a late-Romantic writer, analysing the German translations of his work can yield some fascinating results. Following the principles set out by Andreas Wittbrodt in his book Verfahren der Gedichtübersetzung, an analysis of four selected Eminescu poems – ,,Melancolie“ (,,Melancholy“), ,,Atât de fragedă“ (,,So tender“), ,,Dorința“ (,,The Wish“) and ,,Rugăciunea unui dac“ (,,The Dacian’s prayer“) – reveals different outcomes: Translations produced during his lifetime function more as adaptations, attempting to preserve as much of the original text as possible while still conveying them as if they were originally written in German. Communism signified various conflicting tendencies: on the one hand, complete retranslation, and on the other, subtle faithfulness and reproduction of the original poems’ sentiment. The 21st-century translations are either complete retranslations or older translations republished as new. These instances demonstrate the expansive nature of translating Eminescu’s work, a process that continues to this day.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Gedichtübersetzung Romantik Mihai Eminescu Rumänische Literatur Neuübersetzung
Schlagwörter
(Englisch)
Descriptive Translation Studies
Autor*innen
Edwin Hollschwandner
Haupttitel (Deutsch)
Originalgenie oder allgemeiner Romantiker?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der deutschen Übersetzung ausgewählter Gedichte von Mihai Eminescu
Paralleltitel (Englisch)
An original genius or a conventional Romantic?
Paralleluntertitel (Englisch)
an analysis of the German translations of selected poems by Mihai Eminescu
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
186 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Waltraud Kolb
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.95 Literarische Übersetzung
AC Nummer
AC17907448
Utheses ID
81200
Studienkennzahl
UA | 070 | 331 | 342 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1