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Rethinking integration
belonging and othering across everyday and digital environments
Aleksandar Drazic
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Petra Dannecker
DOI
10.25365/thesis.81383
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19927.45113.778251-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht, auf welche Weise Mitglieder der Generation Z mit Migrationserfahrung den Begriff der Integration im Kontext der gegenwärtigen digitalen Gesellschaft verstehen und interpretieren sowie wie alltägliche Erfahrungen und digitale Umgebungen ihre Wahrnehmungen von Zugehörigkeit und sozialen Beziehungen beeinflussen. Ausgehend von theoretischen Ansätzen zu Integration, Zugehörigkeit, Othering-Prozessen und der digitalen Gesellschaft hinterfragt diese Arbeit kritisch die Annahme, dass Integration einen linearen und sequenziellen Prozess darstellt, der zwangsläufig zu einer Identifikation mit der Aufnahmegesellschaft führt. In epistemologischer Hinsicht verfolgt die Arbeit eine Verschiebung von dominanten strukturellen Ansätzen, die Integration durch formale Indikatoren und institutionelle Rahmenbedingungen betrachten, hin zu phänomenologischen und interpretativen Ansätzen, welche subjektive Bedeutungen, Alltagserfahrungen und individuelle Interpretationen sozialer Wirklichkeit hervorheben. Besonderes Augenmerk wird auf die Weise gelegt, in der digitale Umgebungen soziale Interaktionen und Prozesse der Bedeutungsproduktion unter Mitgliedern der Generation Z prägen, die häufig als die erste Generation der „digital natives“ beschrieben wird. Die Untersuchung basiert auf einem qualitativen Forschungsansatz und halbstrukturierten Interviews mit acht Personen mit Migrationserfahrung, die in Wien leben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten Integration nicht ausschließlich durch strukturelle Indikatoren verstehen, sondern auch durch subjektive Erfahrungen, die mit sozialer Anerkennung, emotionaler Sicherheit und alltäglicher Partizipation verbunden sind. Die Ergebnisse weisen außerdem darauf hin, dass digitale Technologien und soziale Netzwerke wie Instagram, TikTok und YouTube wichtige Räume darstellen, in denen die Befragten dominante Vorstellungen von Integration interpretieren und hinterfragen. Besonders zeigte sich, dass humorvolle, ironische und alltagsbezogene digitale Inhalte den Befragten ermöglichen, normative Muster von Integration kritisch zu reflektieren sowie ein differenzierteres Verständnis von Zugehörigkeitsgrenzen und gesellschaftlichen Prozessen zu entwickeln.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Integration
Schlagwörter
(Englisch)
Integration
Autor*innen
Aleksandar Drazic
Haupttitel (Englisch)
Rethinking integration
Hauptuntertitel (Englisch)
belonging and othering across everyday and digital environments
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
113 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Petra Dannecker
Klassifikation
71 Soziologie > 71.00 Soziologie. Allgemeines
AC Nummer
AC17913077
Utheses ID
81221
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
