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Effects of micro- and nanoplastic particles in an APCᴹᶦⁿᐟ⁺ intestinal neoplasia model
Saulė Bertalytė
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Pharmazie
Betreuer*in
Verena Pichler
DOI
10.25365/thesis.81276
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20818.44202.486478-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Darmkrebs (CRC) ist eine der häufigsten Krebsarten in der heutigen Gesellschaft. Die familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) ist eine vererbbare genetische Erkrankung und ein Risikofaktor für Darmkrebs beim Menschen. FAP wird durch eine genetische Nonsense-Mutation im Tumorsuppressorgen „Adenomatous Polyposis Coli“ (APC) verursacht, die zu einer vermehrten Bildung von Darmadenomen führt. Die gleiche APC-Genmutation führt auch bei Mäusen zur Bildung zahlreicher Darmpolypen, vor allem im Dünndarm. Kunststoff ist einer der größten Umweltverschmutzer, wobei Mikro- und Nanoplastikpartikel (MNP) dadurch ein dringliches Thema geworden sind, deren Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit noch weitgehend unbekannt sind. Es wurde gezeigt, dass sie eine Störung der Darmbarriere, oxidativen Stress und Entzündungen verursachen können. Der Hauptexpositionsweg ist die orale Aufnahme, wodurch der Magen-Darm-Trakt zum Ziel möglicher negativer Auswirkung sowie einer Anreicherung wird. Das Ziel der Arbeit war es die möglichen Auswirkungen von MNPs auf das Fortschreiten von Darmtumoren sowie die physiologischen und immunologischen Veränderungen zu untersuchen. Zwei Langzeitversuche – ein 100-Tage und ein Überlebensversuch – wurden an einem APCMin/+-Mausmodell durchgeführt, wobei eine Gruppe Futter mit Polystyrol (PS)-MNP (0.3 mg PS-mix/g Futter) erhielt. Überlebenszeit und histopathologische Veränderungen wurden im Dünndarm untersucht. MNP-behandelte Mäuse wiesen signifikant kleinere Polypen und ein geringeres Milzgewicht auf. Auch die Gesamtüberlebenszeit der MNP-behandelten APCMin/+-Mäuse war im Vergleich zu den Control(Ctr)-Mäusen leicht verkürzt. Da die Gesamtüberlebenszeit trotz geringerer Polypenbelastung bei MNP-Exposition immer noch niedriger war, könnte das darauf hindeuten, dass es zusätzlich zu den beschriebenen Effekten auf das Polypenwachstum noch andere pathologische Wirkmechanismen der MNPs in diesem Kontext gibt, wie beispielsweise Verstärkung von Entzündungen. Schlussendlich, es wurde gezeigt, dass MNPs einen Einfluss auf die Tumorentwicklung haben und etwas weniger auf Gesamtüberleben. Obwohl zwischen den beiden Parametern kein direkter Zusammenhang besteht, ein indirekter Effekt wird vermutet, der durch Entzündungsprozesse vermittelt wird. Es sind also weitere Untersuchungen erforderlich, um die beteiligten molekularen Mechanismen gründlich zu erforschen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
APCᴹᶦⁿᐟ⁺ Mausmodell Mikro- und Nanoplastik Darmtumor Darmpolypen Darmkrebs Familiäre adenomatöse Polyposis Tumorlast Langfristige Mikroplastik-Exposition
Schlagwörter
(Englisch)
APCᴹᶦⁿᐟ⁺ mouse model Micro- and nanoplastic Intestinal neoplasia Intestinal polyps Colorectal cancer Familial adenomatous polyposis Tumour burden Survival Long-term microplastic exposure
Autor*innen
Saulė Bertalytė
Haupttitel (Englisch)
Effects of micro- and nanoplastic particles in an APCᴹᶦⁿᐟ⁺ intestinal neoplasia model
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
VI, 81 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Verena Pichler
Klassifikationen
44 Medizin > 44.47 Pathologie ,
44 Medizin > 44.81 Onkologie
AC Nummer
AC17902456
Utheses ID
81237
Studienkennzahl
UA | 066 | 605 | |
