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Sozialitätserleben in hybriden Arbeitswelten
eine qualitative Untersuchung interner Mitarbeiterkommunikation im Team mit generationenübergreifender Perspektive
Laura Sophia Zeller
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Sabine Einwiller
Mitbetreuer*in
Jens Philipp Wilhelm Hagelstein
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81923
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22546.56093.223041-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Sozialitätserleben in hybriden Arbeitskontexten aus Perspektive der internen Mitarbeiterkommunikation. Im Fokus steht die Frage, wie Mitarbeitende der Generation X und der Generation Z soziale Zugehörigkeit, soziale Nähe und Distanz sowie psychologische Sicherheit im Team erleben und inwiefern sich ihre Wahrnehmungen unterscheiden. Hybride Arbeitsmodelle haben sich im Rahmen der Digitalisierung und infolge der Covid-19-Pandemie zunehmend etabliert und die Kommunikations- und Interaktionsprozesse innerhalb von Organisationen nachhaltig verändert. Während hybride Arbeit Flexibilität ermöglicht, verändern sich gleichzeitig soziale Interaktionen im Arbeitsalltag, insbesondere durch den Rückgang informeller Begegnungen und spontaner Austauschprozesse. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein qualitativ-exploratives Forschungsdesign gewählt. Die Datenerhebung erfolgte mittels leitfadengestützter Interviews mit 14 Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Branchen, die in hybriden Arbeitsmodellen tätig sind. Die Auswertung erfolgte anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse. Die Ergebnisse zeigen, dass hybride Arbeit sowohl Chancen als auch Herausforderungen für soziale Interaktion im Team mit sich bringt. Digitale Kommunikation wird als effizient und flexibel wahrgenommen, gleichzeitig berichten die Befragten jedoch von einem Verlust informeller Kommunikation und spontaner Begegnungen, die als wesentlich für soziale Beziehungen erlebt werden. Soziale Nähe entsteht insbesondere durch persönliche Kommunikation, regelmäßigen Austausch und gemeinsame Präsenzzeiten, während längere Remote-Phasen Gefühle sozialer Distanz begünstigen können. Psychologische Sicherheit wird vor allem durch vertrauensvolle Kommunikation und unterstützende Teamstrukturen gefördert. Darüber hinaus zeigen sich generationenspezifische Unterschiede im Kommunikations- und Sozialitätserleben. Angehörige der Generation Z betonen insbesondere die Bedeutung regelmäßigen Feedbacks und sozialer Einbindung, während Vertreter:innen der Generation X stärker strukturierte Kommunikationsprozesse und eigenständiges Arbeiten hervorheben. Gleichzeitig zeigen sich generationenübergreifende Gemeinsamkeiten hinsichtlich des Bedürfnisses nach Zugehörigkeit und vertrauensvoller Zusammenarbeit. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zum besseren Verständnis sozialer Interaktionsprozesse in hybriden Arbeitswelten und verdeutlicht die Bedeutung interner Kommunikation für soziale Verbundenheit und psychologische Sicherheit im Team.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Hybride Arbeit Sozialitätserleben Soziale Zugehörigkeit Interne Mitarbeiterkommunikation
Autor*innen
Laura Sophia Zeller
Haupttitel (Deutsch)
Sozialitätserleben in hybriden Arbeitswelten
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Untersuchung interner Mitarbeiterkommunikation im Team mit generationenübergreifender Perspektive
Paralleltitel (Englisch)
Experiences of sociality in hybrid work environments
Paralleluntertitel (Englisch)
a qualitative study of internal employee communication in teams from a cross-generational perspective
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
III, 98 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sabine Einwiller
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC18026402
Utheses ID
81252
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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