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More than self-interest
how normative principles shape people’s opinions on inheritance taxes
Anna Fasching
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Philosophy and Economics
Betreuer*in
Bernhard Kittel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81549
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23446.47290.657840-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die meisten Modelle einer Erbschaftssteuer könnten bis zu 99% der Bevölkerung begünstigen, dennoch wird diese Steuer in Österreich öffentlich heftig debattiert und findet im Parlament keine Mehrheit. Eine rein auf Eigennutz basierende Logik kann diese Situation nicht erklären. Die vorliegende Arbeit schlägt normative Prinzipien als mögliche Erklärung vor und untersucht, wie die Einstellung der Menschen zu Erbschaftssteuern durch diese geprägt wird. Sie diskutiert die Auswirkungen des Leistungsprinzips, des Familienprinzips, des Gleichheitsprinzips und des Bedarfsprinzips. Als Basis für die empirische Analyse dienen Daten aus einer österreichweiten Online-Umfrage unter einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe. Mittels linearer Regression werden Hinweise darauf gefunden, dass normative Prinzipien die Einstellungen zur Erbschaftssteuer prägen. Unter den untersuchten Faktoren deuten die Daten darauf hin, dass die Zustimmung zum Leistungsprinzip die Unterstützung für Erbschaftssteuern am stärksten verringert, während die Zustimmung zum Gleichheitsprinzip sie am stärksten erhöht. Die Haupthypothesen dieser Arbeit betreffen potenzielle Interaktionen zwischen normativen Prinzipien. In diesem Zusammenhang legen die Daten eine Wechselwirkung zwischen dem Leistungsprinzip und dem Familienprinzip nahe, die sich negativ auf die Unterstützung für eine Erbschaftssteuer auswirkt.
Abstract
(Englisch)
Most models of inheritance taxation could benefit up to 99% of the population, yet in Austria, this tax is heavily debated in public and lacks a majority in parliament. A rationale of pure self-interest cannot explain this situation. This thesis suggests normative principles as a potential rationale and investigates how people’s opinions on inheritance taxes are shaped by them. It discusses the implications of the merit principle, the family principle, the equality principle, and the need principle. As a basis for its empirical analysis, it refers to data from an Austrian-wide online survey of a population representative sample. Using linear regression, it finds evidence that normative principles shape people’s opinions on inheritance taxes. Among the factors examined, the data suggests that agreement with the merit principle decreases support for inheritance taxes the most, while agreement with the equality principle increases it the most. The thesis’s main hypotheses concern potential interactions of normative principles. In this context, the data substantiates an interaction between the merit principle and the family principle that negatively affects support for inheritance taxation.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Erbschaftssteuer Gerechtigkeitsprinzipien Leistungsprinzip Gleichheitsprinzip Bedarfsprinzip Familienprinzip
Schlagwörter
(Englisch)
Inheritance tax Estate tax Justice Principles Merit Principle Equity Principle Equality Principle Need Principle Family Principle
Autor*innen
Anna Fasching
Haupttitel (Englisch)
More than self-interest
Hauptuntertitel (Englisch)
how normative principles shape people’s opinions on inheritance taxes
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
119 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Bernhard Kittel
Klassifikation
71 Soziologie > 71.51 Werte. Normen
AC Nummer
AC17929792
Utheses ID
81286
Studienkennzahl
UA | 066 | 642 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1