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Künstliche Nähe
wie filmische Inszenierungen von Erobots die gesellschaftlichen Vorstellungen und Entwicklungen von Macht, Gender und Intimität reflektieren
Chiara Anna Reinwald
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Gender Studies
Betreuer*in
Tomi Adeaga
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81505
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13905.61454.596187-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Masterarbeit wird die Inszenierung humanoider künstlicher Intelligenzen in den Science-Fiction-Filmen Ex Machina (Garland 2014) und Blade Runner 2049 (Villeneuve 2017) im Hinblick auf gesellschaftliche Vorstellungen von Gender, Macht und Intimität untersucht. Im Zentrum steht die Frage, wie filmische Repräsentationen weiblich codierter KI-Systeme bestehende hegemoniale Machtstrukturen und Geschlechterverhältnisse reflektieren und zugleich zu deren Reproduktion beitragen. Die Arbeit verbindet feministische Filmtheorien, Butlers Konzept der Gender-Performativität sowie Haraways Cyborg-Feminismus mit einer qualitativen, hermeneutischen Filmanalyse ausgewählter Schlüsselszenen. Die Analyse zeigt, dass vergeschlechtlichte künstliche Intelligenzen überwiegend entlang stereotypisierter und sexualisierter Weiblichkeitsbilder konstruiert werden. Zusätzlich verdeutlichen die Filme, wie moderne technologisierte Formen von Intimität zunehmend mit Konsum, Kontrolle und emotionaler Abhängigkeit verknüpft werden. Dabei machen sie patriarchale, kapitalistische sowie koloniale Unterdrückungsstrukturen sichtbar. Mediale Repräsentationen künstlicher Intelligenz werden im Rahmen dieser Arbeit nicht nur als Spiegel kultureller Entwicklungen verstanden, sondern zugleich als aktive Mitgestalter kollektiver Vorstellungen von Gender und Technologie.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis examines the portrayal of humanoid artificial intelligences in the science fiction films Ex Machina (Garland 2014) and Blade Runner 2049 (Villeneuve 2017) in relation to societal conceptions of gender, power, and intimacy. The central question of this study is how cinematic representations of female-coded AI systems reflect and contribute to the reproduction of existing hegemonic power structures and gender relations. The thesis combines feminist film theory, Butler’s concept of gender performativity, and Haraway’s cyborg feminism with a qualitative, hermeneutic film analysis of selected key scenes. The analysis shows that gendered artificial intelligences are predominantly constructed through stereotypical and sexualised forms of femininity. Furthermore, the films illustrate how modern technologised forms of intimacy are increasingly intertwined with consumption, control, and emotional dependency. In doing so, they render patriarchal, capitalist, and colonial structures of oppression visible. Within the context of this thesis, media representations of artificial intelligence are understood not only as reflections of cultural developments, but also as active contributors to collective understandings of gender and technology.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Künstliche Intelligenz Gender Feministische Filmanalyse Intimität Performativität
Schlagwörter
(Englisch)
Artificial intelligence Gender Feminist Filmanalysis Intimacy Performativity
Autor*innen
Chiara Anna Reinwald
Haupttitel (Deutsch)
Künstliche Nähe
Hauptuntertitel (Deutsch)
wie filmische Inszenierungen von Erobots die gesellschaftlichen Vorstellungen und Entwicklungen von Macht, Gender und Intimität reflektieren
Paralleltitel (Englisch)
Artificial intimacy
Paralleluntertitel (Englisch)
how cinematic representations of erobots reflect and shape societal conceptions of power, gender, and intimacy
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
104 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Tomi Adeaga
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein. Sonstiges
AC Nummer
AC17922909
Utheses ID
81458
Studienkennzahl
UA | 066 | 808 | |
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