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Strategic corporate purpose under competition
Rebecca Nolan
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Thomas Pfeiffer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81558
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14031.73507.706466-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Strategic Corporate Purpose auf die Einführung sauberer Technologien, deren Kosten von der gemeinsamen Implementierung der adoptierenden Unternehmen abhängen. Unter Verwendung eines formalen zweistufigen spieltheoretischen Modells vergleicht die Analyse das Unternehmensverhalten und die Gleichgewichtsausgänge in Monopol- und Duopol-Marktstrukturen. Im Monopolszenario zeigt das Modell, dass rein gewinnmaximierende Unternehmen die Einführung aufgrund erwarteter Gewinnverluste rational ablehnen, was einen quantifizierbaren Schwellenwert für das interne Engagement für Corporate Purpose erfordert, um den Übergang zu grüner Technologie zu rechtfertigen. Im Duopolszenario identifiziert die Analyse ein Koordinationsproblem, bei dem das ineffiziente Nicht-Adoptions-Gleichgewicht trotz vorhandener Kostensynergien neben dem effizienten gegenseitigen Adoptionsgleichgewicht bestehen bleibt und in Abwesenheit eines Koordinationsmechanismus selektiert werden kann. Die Ergebnisse belegen, dass Strategic Corporate Purpose als glaubwürdiges Commitmentinstrument fungiert. Eine hinreichend starke Purpose-Orientierung eliminiert das ineffiziente Nicht-Adoptions-Gleichgewicht, während schwächere Commitments das Koordinationsproblem zwar in Richtung Adoption verschieben, die zugrunde liegende Multiplizität aber nicht vollständig auflösen. Darüber hinaus zeigt das Modell, dass unter asymmetrischen Bedingungen ein zweckorientiertes Unternehmen einseitig adoptieren kann, während sein gewinnorientierter Konkurrent auf der Alttechnologie verbleibt. Eine vergleichende Analyse zeigt, dass das Duopol-Setting niedrigere Schwellenwerte für die erforderliche Purpose-Orientierung zur Folge hat als das Monopol. Das liegt teils an der angenommenen Kostenkomplementarität, teils aber auch an einem davon unabhängigen Effekt der Cournot-Gewinnstruktur, da die Schwelle für einseitige Adoption auf denselben erwarteten Kosten beruht wie die des Monopolisten, aber dennoch unter dem Monopolschwellenwert liegt. Wettbewerb verändert also, wie ein gegebenes Commitment in Adoption übersetzt wird, und macht Corporate Purpose nicht pauschal wirksamer.
Abstract
(Englisch)
This thesis investigates the strategic influence of corporate purpose on the adoption of clean technologies whose cost outcomes depend on the joint implementation of adopting firms. Using a formal two-stage game-theoretic model, the analysis compares firm behavior and equilibrium outcomes across monopoly and duopoly market structures. In the monopoly setting, the model demonstrates that purely profit-maximizing firms rationally reject adoption due to expected profit losses, requiring a quantifiable threshold of internal purpose commitment to justify the transition to green technology. In the duopoly setting, the analysis identifies a coordination problem. Despite the presence of cost synergies, the inefficient non-adoption equilibrium coexists with the efficient mutual-adoption equilibrium and may be selected in the absence of a coordination device. The findings establish that strategic corporate purpose functions as a credible commitment device. A sufficiently strong purpose orientation eliminates the inefficient non-adoption equilibrium, while weaker commitments shift the coordination problem toward adoption without fully resolving the underlying multiplicity. Furthermore, the model shows that, under asymmetric conditions, a purpose-driven firm can unilaterally adopt while its profit-driven rival remains with the legacy technology. Comparative analysis shows that, relative to the monopoly benchmark, the duopoly lowers the purpose level required for adoption. This is partly due to an assumed cost complementarity, and partly due to an effect of the Cournot profit structure that is independent of it, since the unilateral-adoption threshold rests on the same expected cost as the monopolist's yet lies below the monopoly threshold. Competition thus reshapes how a given commitment translates into adoption rather than making purpose uniformly more powerful.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Corporate Social Responsibility Spieltheorie Technologieadoption Cournot-Wettbewerb Corporate Purpose Duopol Monopol
Autor*innen
Rebecca Nolan
Haupttitel (Englisch)
Strategic corporate purpose under competition
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
III, 86 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Thomas Pfeiffer
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.99 Betriebswirtschaft. Sonstiges
AC Nummer
AC17931042
Utheses ID
81473
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
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