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Partizipative Entscheidungsfindung in der Darmkrebsprävention
eine experimentelle Untersuchung von Wissen und Verhaltensabsichten zur Darmkrebsprävention.
Julia Ferdan
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Florian Arendt
DOI
10.25365/thesis.81966
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17469.68402.305562-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Darmkrebs ist weltweit eine der häufigsten krebsbedingten Todesursachen, wobei regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen entscheidend für eine frühzeitige Erkennung sind. Im Gegensatz zum paternalistischen Modell zielt die Partizipative Entscheidungsfindung (Shared Decision Making) darauf ab, Patient*innen aktiv in medizinische Entscheidungen einzubeziehen. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Effekte unterschiedlicher Kommunikationsformen auf Wissensstände und Verhaltensabsichten zur Darmkrebsprävention zu untersuchen. Hierfür wurde ein experimentelles Studiendesign gewählt, bei welchen Teilnehmende entweder eine partizipative Entscheidungshilfe, eine persuasive Gesundheitsbotschaft oder eine Kontrollbedingung (mit oder ohne Bezug zu Darmkrebs) erhielten. Die Ergebnisse einer einfaktoriellen Varianzanalyse zeigten ein hohes Potential partizipativer Entscheidungshilfen, um das Wissen von Patient*innen positiv zu beeinflussen. Dieser Wissensanstieg schlug sich jedoch nicht in geänderten Verhaltensabsichten nieder. Gründe für diese Kluft zwischen Wissen und Verhalten können vielschichtig sein und sollten in zukünftigen Studien stärker beforscht werden.
Abstract
(Englisch)
Colorectal cancer is one of the leading causes of cancer-related deaths worldwide, and regular screening is crucial for early detection. In contrast to the paternalistic model, shared decision making aims to actively involve patients in medical decisions. The aim of this study was to investigate the effects of different forms of communication on knowledge levels and behavioral intentions regarding colorectal cancer prevention. An experimental study design was chosen for this purpose, in which participants received either a patient decision aid, a persuasive health message, or a control condition (with or without reference to colorectal cancer). The results of a one-way analysis of variance indicated that patient decision aids have high potential to positively influence patients’ knowledge. However, this increase in knowledge did not translate into changed behavioral intentions. The reasons for this gap between knowledge and behavior might be multifaceted and should be further investigated in future studies.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Darmkrebsprävention Gesundheitskommunikation Partizipative Entscheidungsfindung Gesundheitskompetenz
Schlagwörter
(Englisch)
colorectal cancer prevention health communication shared decision making health literacy
Autor*innen
Julia Ferdan
Haupttitel (Deutsch)
Partizipative Entscheidungsfindung in der Darmkrebsprävention
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine experimentelle Untersuchung von Wissen und Verhaltensabsichten zur Darmkrebsprävention.
Paralleltitel (Englisch)
Shared decision making in colorectal cancer prevention
Paralleluntertitel (Englisch)
an experimental study of knowledge and behavioral intentions regarding colorectal cancer prevention
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
V, 73, XXV Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Florian Arendt
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien. Sonstiges
AC Nummer
AC18030260
Utheses ID
81495
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
