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Die Personalisierung der politischen Wahlkampfberichterstattung in der italienischen Presse
eine inhaltsanalytische Untersuchung am Beispiel Corriere della Sera und La Repubblica
Paolo Manganiello
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Johann Haas
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.9048
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29241.45299.834061-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit ist ein kommunikationswissenschaftlicher Forschungsbericht zum Thema Personalisierung der Wahlkampfberichterstattung in der italienischen Presse. Der erste Teil setzt sich theoretisch mit den verschiedenen Aspekten und Problematiken des Begriffs der Personalisierung auseinander. Laut der These der Personalisierung können aus der Sicht der Medien zwei Entwicklungen analysiert werden, nämlich eine quantitative, wonach die Berichterstattung zunehmend die Akteure in den Mittelpunkt des politischen Geschehens stellt, und eine qualitative, die die Verdrängung der sachpolitischen Darstellung und Diskussion durch die Persönlichkeitsprofile der Politiker vermutet. Auf dieser Basis wird das Modell der (Dys)Funktionalen Personalisierung für die Analyse der Berichterstattung vorgeschlagen, laut dem es zwei Richtungen der Personalisierung gibt, eine funktionale, bei der die Zunahme von personenzentrierter Berichterstattung die Behandlung der sachpolitischen Thematiken nicht ausschließt, und eine dysfunktionale, die sich hauptsächlich mit dem Privatleben und den persönlichen Eigenschaften von Politikern beschäftigt. Dieses Modell wird als Grundlage für die Analyse der Wahlkampfberichterstattung der italienischen Presse verwendet. Die empirische Untersuchung wurde mittels der Methode der Inhaltsanalyse anhand einer Stichprobe aus den italienischen Tageszeitungen „Corriere della Sera“ und „La Repubblica“ durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Politiker im Laufe der Zeit immer mehr zu Personifikationen ihrer Parteien werden, so dass sich die Wähler mit ihnen als Träger der jeweiligen Ideale und Werte ihrer Partei identifizieren. Auf der Basis des Modells der (Dys)Funktionalen Personalisierung konnte für die italienische Presse eine quantitative Entwicklung der Berichterstattung festgestellt werden, während für die qualitativen Aspekte eine gleichbleibende Dominanz der Sachpolitik beobachtet wurde, was eine Entwicklung in Richtung der „funktionalen Personalisierung“ bedeutet.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Personalisierung Wahlkampf Berichterstattung Presse Italien Politik Inhaltsanalyse Corriere della Sera La Repubblica
Autor*innen
Paolo Manganiello
Haupttitel (Deutsch)
Die Personalisierung der politischen Wahlkampfberichterstattung in der italienischen Presse
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine inhaltsanalytische Untersuchung am Beispiel Corriere della Sera und La Repubblica
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
149 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Haas
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.33 Pressewesen ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.40 Nachrichtenwesen
AC Nummer
AC08089550
Utheses ID
8157
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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