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Regional groupings and the distribution of political power in international organizations
Zoe Isabella Edwards
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Holger Hestermeyer
DOI
10.25365/thesis.81638
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19908.65693.206618-2
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Regionale Gruppierungssysteme sind eine verbreitete Struktur in internationalen Organisationen, die darauf abzielt sicherzustellen, dass alle geografischen Regionen, in denen Mitgliedstaaten der Organisation vertreten sind, in den gewählten Entscheidungsorganen der Organisation verhältnismäßig repräsentiert werden. Solche Strukturen existieren in den Vereinten Nationen, der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) als auch in weiteren internationalen Organisationen. Die Art und Weise, in der sich solche Systeme zusammensetzen, kann jedoch häufig dazu führen, dass Mitgliedstaaten an den Entscheidungsprozessen der Organisation nur eingeschränkt teilnehmen können oder sogar vollständig von ihnen ausgeschlossen werden. In dieser Arbeit werden die verschiedenen Arten regionaler Gruppierungssysteme, die von internationalen Organisationen verwendet werden, untersucht, sowohl anhand einer Reihe von Fallstudien als auch durch eine umfassendere vergleichende Analyse. Dabei werden jene Muster identifiziert, die dazu führen, dass regionale Gruppierungssysteme die Beteiligung von Mitgliedstaaten an Entscheidungsprozessen entweder behindern oder ermöglichen. Fallbeispiele geografischer Ungleichbehandlung lassen sich in erster Linie auf eine unverhältnismäßige Verteilung der Sitze zwischen den regionalen Gruppen sowie auf unflexible Gruppierungssysteme zurückführen, die aufgrund rigider Strukturierung nicht angemessen auf demografische Veränderungen innerhalb der Mitgliedschaft reagieren können.
Abstract
(Englisch)
Regional grouping systems are a common structure in international organizations aimed at ensuring that all geographic regions containing member states of the organization are equitably represented within the non-plenary decision-making bodies of the organization. Such structures exist in the UN, the IAEA, the WHO, the OPCW, and numerous other international organizations. However, the manner in which such systems are constructed can often obstruct member states from participating in the decision-making processes of the organization or even block them from doing so entirely. This thesis investigates the various types of regional grouping systems that are employed by international organizations through both a series of case studies and a larger comparative analysis. It identifies the patterns among regional grouping systems that cause them to either obstruct or enable member state participation in decision-making. Cases of geographical inequity can be attributed primarily to unproportional distribution of seats across regional groups and inflexible regional grouping systems that fail to respond to changing demographics within the body of member states.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Internationalen Organisationen Internationalen Atomenergie Organisation den Vereinten Nationen Völkerrecht Multilateralismus
Schlagwörter
(Englisch)
International Organizations Multilateralism The United Nations International Atomic Energy Agency International Law
Autor*innen
Zoe Isabella Edwards
Haupttitel (Englisch)
Regional groupings and the distribution of political power in international organizations
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
55 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Holger Hestermeyer
Klassifikationen
86 Recht > 86.91 Recht der internationalen Organisationen ,
89 Politologie > 89.72 Internationale Organisationen
AC Nummer
AC17956782
Utheses ID
81582
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
