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Masses and decency in the works of Hermann Broch
Killian Christian Laurence Brette
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Robert Schuett
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81572
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19989.68682.225193-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hermann Broch war ein österreichischer Schriftsteller und Philosoph der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In seinen Werken der Belletristik und der politischen Theorie untersuchte er, wie individuelle Bestrebungen durch überwältigende Massenbewegungen und -strukturen zerschlagen werden können. Seine Sicht auf die internationalen Beziehungen war daher stets von seiner Überzeugung geprägt, dass individuelle Verantwortung und Anstand radikal und konsequent gegen totalitäre Massenideologien verteidigt werden müssten. Zu diesem Zweck widmete Hermann Broch unermüdliche intellektuelle Anstrengungen der Ausarbeitung einer Theorie der Menschenrechte und der demokratischen Herrschaft. Demokratie definierte Broch als die Ablehnung aller Formen der Versklavung, wirtschaftlicher, politischer und kultureller Art. Den Schutz der Menschenrechte auf der internationalen Bühne verstand er als „das Irdisch-Absolute“, dessen Wert durch einen internationalen Gerichtshof garantiert werden müsse. In seinem gesamten Werk verwob Hermann Broch ein Geflecht moralischer Werte und eine Banalität des Guten, die für zeitgenössische Ansätze in den internationalen Beziehungen nach wie vor relevant sind. Diese Arbeit präsentiert eine Betrachtung von Brochs Denken im Zusammenhang und im Dialog mit anderen intellektuellen Debatten und Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, darunter Hans J. Morgenthau, Julien Benda, Giuseppe Antonio Borgese und Hannah Arendt.
Abstract
(Englisch)
Hermann Broch was an Austrian writer and philosopher of the first half of the twentieth century. In his works of fiction and political theory, he explored how individual aspirations could be crushed by overwhelming mass movements and structures. His view of international relations therefore remained embedded in his conviction that individual responsibility and decency should be defended radically and thoroughly against totalitarian mass ideologies. To his end, Hermann Broch spent relentless intellectual efforts elaborating a theory of human rights and democratic rule. Democracy came to be defined by Broch as the rejection of all forms of enslavement, economic, political and cultural. The protection of human rights on the international scene was conceived by him as an ‘earthly absolute’, the value of which required guarantee by an international court of law. Throughout his works, Hermann Broch built up a network of moral values based on the banality of good which continues to be relevant to contemporary approaches to international relations. This essay presents a view of Broch’s thought in connection and dialogue with other intellectual debates and figures of the twentieth century, including Hans J. Morgenthau, Julien Benda, Giuseppe Antonio Borgese and Hannah Arendt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Hermann Broch Massenwahntheorie Demokratie und Menschenrechte Banalität des Guten Anständigkeit und Verantwortung Anti-Versklavung Utopien der internationalen Beziehungen
Schlagwörter
(Englisch)
Hermann Broch Theory of mass hysteria Democracy and human rights The banality of good Decency and responsibility Anti-enslavement Utopias of international relations
Autor*innen
Killian Christian Laurence Brette
Haupttitel (Englisch)
Masses and decency in the works of Hermann Broch
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
63 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Robert Schuett
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.45 Politische Philosophie ,
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
89 Politologie > 89.05 Politische Theorie
AC Nummer
AC17942287
Utheses ID
81601
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1