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Comparing miscalibration and confidence judgment
exploring the impact on decision-making
Benjamin Kapic
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Steffen Keck
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81868
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20007.67934.692279-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Selbstüberschätzung zählt zu den am häufigsten dokumentierten Verzerrungen im menschlichen Urteil. Sie beschreibt die Tendenz, sich bei Entscheidungen sicherer zu fühlen als es die tatsächliche Leistung rechtfertigt, und beeinflusst Ergebnisse in Medizin, Finanzen und Bildung. Diese Studie untersucht, ob verschiedene Arten von Feedback diese Selbstüberschätzung reduzieren können, mit besonderem Fokus auf zwei ihrer Dimensionen, nämlich Überschätzung (Overestimation) und Überplatzierung (Overplacement). Eine empirische Untersuchung wurde mittels einer Online-Umfrage mit 84 Teilnehmenden durchgeführt, die zufällig drei Gruppen zugewiesen wurden. Die Teilnehmenden absolvierten einen Allgemeinwissenstest in zwei Runden, wobei ihre Selbsteinschätzungen und tatsächlichen Ergebnisse erfasst wurden. Die Studie verglich drei Bedingungen, nämlich ergebnisbasiertes Feedback, vergleichendes Feedback und eine Kontrollgruppe ohne Feedback, um deren Einfluss auf die Kalibrierung des Selbstvertrauens zu bewerten. Die Ergebnisse zeigen, dass ergebnisbasiertes Feedback die Überschätzung innerhalb der Feedbackgruppe signifikant reduzierte und zudem eine inhaltlich bedeutsame, statistisch jedoch grenzwertige Verbesserung der Überplatzierung bewirkte. Vergleichendes Feedback zeigte auf keiner der beiden Dimensionen signifikante Veränderungen. Die Kontrollgruppe wies über die Zeit eine leichte Zunahme der Überplatzierung auf. Die Befunde deuten darauf hin, dass die Spezifität von Feedback bei der Rekalibrierung wichtiger ist als der soziale Vergleich. Die Studie liefert nützliche Einblicke für die Feedbackgestaltung in Bildungs-, Organisations- und Gesundheitskontexten und unterstreicht den Bedarf an weiterer Forschung zu den psychologischen Mechanismen der Selbstüberschätzung.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Selbstüberschätzung Kalibrierung Entscheidungsfindung Überschätzung Überplatzierung Feedback
Autor*innen
Benjamin Kapic
Haupttitel (Englisch)
Comparing miscalibration and confidence judgment
Hauptuntertitel (Englisch)
exploring the impact on decision-making
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
69 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Steffen Keck
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.44 Sozialphilosophie ,
83 Volkswirtschaft > 83.05 Wirtschaftssoziologie. Wirtschaftspsychologie
AC Nummer
AC18016091
Utheses ID
81606
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1