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Morir de éxito
tourism, travel Habitus, and the right to place in Alicante, Spain
Liria Anna Capdevila
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium CREOLE-Cultural Differences and Transnational Processes
Betreuer*in
Andreas Streinzer
DOI
10.25365/thesis.81745
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20043.61142.343956-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht die Küstenstadt Alicante in Spanien als einen vielschichtigen Schauplatz, an dem algorithmisch konstruierte touristische Vorstellungswelten und die gelebte Realität ihrer Bewohner*innen ständig hinterfragt und neu verhandelt werden. Auf der Grundlage eines multimethodischen ethnografischen Ansatzes – bestehend aus digitaler Ethnografie auf TikTok, visueller Dokumentation von Anti-Tourismus-Graffiti sowie informellen Interviews mit Tourismusmitarbeiter*innen an vorderster Front und städtischen Angestellten – wird argumentiert, dass der Overtourismus in Alicante nicht nur eine wirtschaftliche oder infrastrukturelle Krise darstellt, sondern eine grundlegend räumliche und menschliche, die in konkurrierenden Ansprüchen darauf begründet liegt, wer das Recht auf einen Ort hat und wer dessen Bedeutung und Struktur definieren darf. Das Leitkonzept der Arbeit ist der „Reise-Habitus“, eine sozioökonomische und mittlerweile algorithmisch kultivierte Disposition, durch die Tourist*innen mit vorab konstruierten Vorstellungswelten von der Stadt anreisen. Das zentrale Argument lautet, dass der Overtourismus nicht einfach nur destruktiv, sondern auch generativ ist und neue Formen von Bedürfnissen, Inszenierungen, Möglichkeiten und Konflikten schafft. Diese Arbeit betrachtet die wirtschaftlichen, räumlichen und imaginativen Dimensionen des Overtourismus als Facetten dieses generativen Prozesses und nicht als separate Symptome eines Verlusts.
Abstract
(Englisch)
This project examines the coastal city of Alicante, Spain, as a multilayered arena in which algorithmically constructed tourist imaginaries and the lived realities of its residents are continually contested and renegotiated. Drawing on a multi-method ethnographic approach, digital ethnography on TikTok, visual documentation of anti-tourism graffiti, and informal interviews with frontline tourism workers and municipal employees, it argues that overtourism in Alicante is not merely an economic or infrastructural crisis but a fundamentally spatial and human one, rooted in competing claims over who holds the right to a place and who gets to define its meaning and structure. The project’s organizing concept is “travel habitus”, a socio-economic and now algorithmically cultivated disposition through which tourists arrive with imaginaries of the city that have been built in advance. Its central argument is that overtourism is not merely destructive but generative, creating new forms of desire, performance, possibility, and conflict. This project situates the economic, spatial, and imaginative dimensions of overtourism as facets of this generative process rather than as separate symptoms of loss.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
overtourismus reisegewohnheiten recht auf stadt TikTok graffitis gegen den tourismus touristische vorstellungswelten algorithmische konstruktion
Schlagwörter
(Englisch)
overtourism travel habitus right to the city TikTok Alicante anti-tourism graffiti tourist imaginaries algorithmic construction
Autor*innen
Liria Anna Capdevila
Haupttitel (Englisch)
Morir de éxito
Hauptuntertitel (Englisch)
tourism, travel Habitus, and the right to place in Alicante, Spain
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
92 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Andreas Streinzer
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein. Allgemeines
AC Nummer
AC17973716
Utheses ID
81616
Studienkennzahl
UA | 066 | 656 | |
