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Crooks and spooks
organized crime as a covert instrument of statecraft
Vladimir Petchkovsky
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Robert Schuett
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81574
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20043.64634.978025-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit erforscht das Konzept der Geokriminalität, definiert als staatliche Instrumentalisierung organisierten Verbrechens zur Erreichung außenpolitischer Ziele. Basierend auf historischer Analyse, komparativen Fallstudien und Theorien der Internationalen Beziehungen untersucht diese Arbeit, weshalb Geokriminalität zunehmend eine Bedrohung für die internationale Sicherheit darstellt und ob die entstehenden Risiken durch internationale Kooperation gemindert werden können. Diese Arbeit platziert Geokriminalität im Rahmen der Theorie des strukturellen Realismus und argumentiert, dass Staaten sich unter Umständen an kriminelle Akteure wenden, wenn konventionelle Mittel zur Ausübung geopolitischen Einflusses beschränkt oder unzureichend sind. Die historische Analyse rekonstruiert die Entwicklung der Kooperation zwischen staatlichen und kriminellen Akteuren, beginnend mit frühmoderner Piraterie über nachrichtendienstliche Operationen des 21. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Formen der Geokriminalität. Russland, China und der Iran werden als vergleichende Fallstudien herangezogen, um darzustellen, wie geokriminelle Praktiken sich den Realitäten des 21. Jahrhunderts angepasst haben. Diese Arbeit evaluiert ebenfalls kurz die Angemessenheit internationaler rechtlicher sowie institutioneller Ordnungsrahmen zur Bekämpfung staatlich unterstützter Kriminalität und argumentiert, dass die derzeit existierenden Mechanismen zur Beseitigung des Phänomens als unzureichend betrachtet werden müssen. Abschließend argumentiert diese Arbeit, dass Geokriminalität langfristige gemeinsame Schwachstellen generiert, die Anreize für pragmatische, interessenbasierte internationale Kooperation sowie kollektive Anstrengungen zur Vermeidung der Proliferation geokrimineller Aktivitäten bieten.
Abstract
(Englisch)
This thesis explores the concept of geocriminality, defined as the state-led instrumentalization of organized crime in pursuit of foreign policy objectives. Drawing on historical tracing, comparative case study analysis and international relations theory, the thesis investigates why geocriminality is increasingly becoming a threat to international security and whether international cooperation can effectively mitigate its risks. The study situates geocriminality within a structural realist framework and argues that states may turn to criminal actors as instruments of influence when conventional means of exerting influence are limited or constrained. Historical analysis traces the evolution of state-crime collaboration from early modern piracy to twentieth-century intelligence operations and contemporary forms of geocriminality. Comparative case studies of Russia, China and Iran illustrate how geocriminal practices have adapted to the geopolitical realities of the twenty-first century. The study briefly evaluates the adequacy of existing international legal and institutional frameworks in addressing state-sponsored criminality and argues that existing mechanisms are poorly equipped to confront the phenomenon. Finally, it contends that geocriminality creates shared long-term vulnerabilities, which offer incentives for pragmatic interest-based international cooperation and collective efforts to contain the observed proliferation of such practices.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Geokriminalität Geheimdienst Internationale Beziehungen Organisierte Kriminalität Theorie des strukturellen Realismus Internationale Sicherheit
Schlagwörter
(Englisch)
Geocriminality Intelligence Studies International Relations Organized Crime Structural Realism International Security
Autor*innen
Vladimir Petchkovsky
Haupttitel (Englisch)
Crooks and spooks
Hauptuntertitel (Englisch)
organized crime as a covert instrument of statecraft
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
vi, 67 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Robert Schuett
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein. Sonstiges ,
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen. Allgemeines
AC Nummer
AC17945553
Utheses ID
81617
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1