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Beneficial ownership transparency in the financial sector: how five key financial hubs approach FATF Recommendation 24
Arda Ataoğuz
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
außerordentliches Masterstudium Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht [Vollzeit Englisch]
Betreuer*in
Siegfried Fina
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81630
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23481.61603.575896-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht, wie fünf führende Finanzzentren, nämlich das Vereinigte Königreich, die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, die Schweiz und Singapur, die Empfehlung 24 der Financial Action Task Force (FATF) zum wirtschaftlichen Eigentum juristischer Personen umsetzen. Dabei wird untersucht, welche Bedeutung ihre unterschiedlichen Rahmenbedingungen für multinationale Finanzinstitute haben, die in diesen Ländern tätig sind. Obwohl jedes Finanzzentrum auf demselben Standard aufbaut, unterscheiden sich die daraus resultierenden Pflichten. Die Frage ist, ob diese Unterschiede lediglich Abweichungen darstellen oder zu widersprüchlichen Verpflichtungen führen. Die Studie ist rechtswissenschaftlich und vergleichend angelegt. Sie stützt sich auf Primärquellen und Sekundärliteratur. Die Primärquellen sind Gesetze, Verordnungen, die FATF-Instrumente und die einschlägige Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union. Methodisch ordnet die Analyse die fünf Zentren entlang eines Spektrums der Registertransparenz ein. Sie beginnt mit dem öffentlichen Register des Vereinigten Königreichs, setzt sich mit der Europäischen Union als Mittelsegment fort und endet mit den geschlossenen Registern der Vereinigten Staaten, der Schweiz und Singapurs. Die Ergebnisse lassen sich in drei Punkte zusammenfassen. Erstens führte der Missbrauch von Unternehmensvehikeln dazu, dass die Empfehlung 24 von einer Grundsatzerklärung zu einer verbindlichen Anforderung wurde – ein Wandel, der durch die Überarbeitung der FATF im Jahr 2022 vollendet wurde. Zweitens weichen die den Finanzinstituten auferlegten Pflichten voneinander ab, stehen jedoch nicht im Widerspruch zueinander. Die Belastung ist kumulativ und nicht widersprüchlich, sodass ein multinationales Unternehmen alle Vorschriften erfüllen kann, indem es die strengsten einhält. Drittens spiegeln diese Unterschiede die Strategie jedes Standorts hinsichtlich grenzüberschreitender Wettbewerbsfähigkeit und finanzieller Souveränität wider. Dies ist für die Vereinigten Staaten dokumentiert und für die anderen Länder plausibel begründet. Ob die Überarbeitung von 2022 den Missbrauch von Unternehmensvehikeln unrentabel gemacht hat, bleibt offen. Die fünfte Bewertungsrunde der FATF wird darauf eine Antwort geben.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines how five leading financial hubs, namely the United Kingdom, the European Union, the United States, Switzerland, and Singapore, implement Recommendation 24 of the Financial Action Task Force (FATF) on the beneficial ownership of legal persons. The meaning of their differing frameworks for multinational financial institutions that operate across them is studied herein. Though each hub builds on the same standard, the resulting duties differ. The question is whether these differences amount to mere variation or to conflicting obligations. The study is doctrinal and comparative. It relies on primary sources and secondary literature. The primary sources are statutes, regulations, the FATF instruments, and the relevant case law of the Court of Justice of the European Union. Methodologically, the analysis orders the five hubs along a spectrum of register openness. It begins with the public register of the United Kingdom, proceeds with the European Union as a median, and ends with the closed registers of the United States, Switzerland, and Singapore. The findings are threefold. First, the abuse of corporate vehicles drove Recommendation 24 from a statement of principle into a binding requirement, a shift completed by the FATF's 2022 revision. Second, the duties imposed on financial institutions diverge but do not conflict. The burden is cumulative rather than contradictory, so a multinational can satisfy every regime by meeting the strictest. Third, these divergences track each hub's strategy of cross-border competitiveness and financial sovereignty. This is documented for the United States and reasonably argued for the others. Whether the 2022 revision has rendered corporate vehicle abuse unviable remains an open question. The FATF's fifth evaluation round will answer it.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
wirtschaftliches Eigentum
Autor*innen
Arda Ataoğuz
Haupttitel (Englisch)
Beneficial ownership transparency in the financial sector: how five key financial hubs approach FATF Recommendation 24
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
79 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Siegfried Fina
Klassifikation
86 Recht > 86.70 Internationales Wirtschaftsrecht
AC Nummer
AC17956503
Utheses ID
81682
Studienkennzahl
UA | 999 | 082 | |
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