Detailansicht
The role of regional governance in the EU cohesion policy for the union's legitimacy
Ema Žagar
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Liliia Sablina
DOI
10.25365/thesis.81576
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23499.61544.792655-1
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit befasst sich mit legitimer Mehrebenen-Governance in der EU aus der Perspektive der EU-Kohäsionspolitik, indem sie zwei Mitgliedstaaten, Slowenien und Österreich, sowie deren unterschiedliche Governance-Prozesse bei der Umsetzung dieser Politik vergleicht. Die Operationalisierung des Legitimitätsbegriffs stützte sich auf den Rahmen der Mehrebenen-Governance-Theorie. Die Mehrebenen-Governance dient als theoretischer Ansatz und wird durch das Konzept der „Durchsatzlegitimität“ erweitert, durch das qualitativ hochwertige Governance-Prozesse anerkannt werden. Die Kohäsionspolitik sollte aufzeigen, wie einheitliche oder föderale Governance-Rahmenbedingungen die mit den EU-Politikzielen verbundenen Entwicklungs- und Verwaltungslasten in Einklang bringen, indem sie auf territoriale und regionale Herausforderungen bedarfsgerecht eingehen. Die Ergebnisse der qualitativen Dokumentenanalyse und der computergestützten Themenmodellierung der Regionalpolitik zeigten, dass Österreichs föderales Governance- System institutionelle Kanäle für die regionale Beteiligung an der Planung und Umsetzung der Kohäsionspolitik bereitstellt, während sich Sloweniens einheitlicher Rahmen stark auf eine zentralisierte Koordination stützt. Eine stärkere regionale Beteiligung, die sich aus einer föderalistischen Struktur ergibt, kann die Legitimität der EU-Governance stärken, indem sie die Inklusivität und Reaktionsfähigkeit der kohäsionspolitischen Entscheidungsfindung verbessert. Diese Forschung leistet einen Beitrag zu Diskussionen über legitime EU-Governance, indem sie die Grenzen supranationaler Governance direkt thematisiert und dabei Politiken untersucht, die von Natur aus supranationale, nationale und regionale Entscheidungsprozesse miteinander verknüpfen.
Abstract
(Englisch)
This thesis reflects on legitimate multi-level EU governance through the lens EU Cohesion Policy by comparing two member states, Slovenia and Austria, and their distinct governance processes in implementing the policy. The operationalization of legitimacy was based on the framework of the multi-level governance theory. Multi-level governance serves as the theoretical approach and is expanded upon with the concept of throughput’ legitimacy, through which quality governance processes are recognized. The Cohesion Policy was intended to demonstrate how unitary or federal governance frameworks reconcile the developmental and administrative burdens associated with EU policy goals by responsively addressing territorial and regional challenges. The results from the qualitative document analysis and computational topic modelling of regional policy showed that Austria’s federal system of governance provides institutional channels for regional participation in the planning and implementation of Cohesion Policy, whereas Slovenia’s unitary framework relies heavily on centralized coordination. Stronger regional participation resulting from a federalist structure can enhance the legitimacy of EU governance by improving the inclusiveness and responsiveness of cohesion policymaking. This research contributes to discussions on legitimate EU governance by directly addressing the limitations of supranational governance through an examination of policies that inherently intersect supranational, national, and regional decision-making.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
EU-Kohäsionspolitik Durchsetzungslegitimität Mehrebenen-Governance regionale Entwicklung
Autor*innen
Ema Žagar
Haupttitel (Englisch)
The role of regional governance in the EU cohesion policy for the union's legitimacy
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
86 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Liliia Sablina
Klassifikation
89 Politologie > 89.73 Europapolitik. Europäische Union
AC Nummer
AC17945835
Utheses ID
81683
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
