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Perceived fairness of performance evaluation
Daria Ekshmidt
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Dmitriy Knyazev
DOI
10.25365/thesis.82072
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24435.72807.101723-9
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In den letzten Jahren wurden Praktiken der Leistungsbeurteilung maßgeblich durch Veränderungen in den Arbeitsformen, den Einsatz digitaler Technologien sowie die zunehmende Bedeutung präziser und transparenter Bewertungsprozesse beeinflusst. Diese Studie untersucht die zentralen Determinanten der wahrgenommenen prozeduralen Fairness von Leistungsbeurteilungen unter Beschäftigten in Österreich. Auf Grundlage eines quantitativen Forschungsansatzes und erhobener Umfragedaten wurden mehrere statistische Verfahren angewandt, darunter Korrelationsanalyse, t-Test für unabhängige Stichproben sowie multiple Regressionsanalyse, um die Zusammenhänge zwischen den untersuchten Variablen zu analysieren. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die wahrgenommene prozedurale Fairness von Leistungsbeurteilungen maßgeblich durch die Wahrnehmung der Bewertungsgenauigkeit sowie die Klarheit der Leistungskriterien durch die Beschäftigten geprägt wird. Im Gegensatz dazu hat der Einsatz automatisierter Bewertungsinstrumente keinen signifikanten Einfluss auf die Fairnesswahrnehmung, sofern andere Faktoren berücksichtigt werden. Darüber hinaus weisen die Ergebnisse darauf hin, dass hybride Arbeitsformen mit einer leicht geringeren Wahrnehmung von Fairness einhergehen, während keine signifikanten Unterschiede zwischen remote arbeitenden und im Büro tätigen Beschäftigten festgestellt werden konnten. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse, dass die Verbesserung der Klarheit und Genauigkeit von Leistungsbeurteilungsprozessen zentral für die Förderung der wahrgenommenen prozeduralen Fairness ist. Insgesamt legen die Ergebnisse nahe, dass die Wahrnehmung prozeduraler Fairness bei Beschäftigten gestärkt werden kann, indem sichergestellt wird, dass Bewertungsprozesse präzise sind und Leistungskriterien klar definiert werden. Dementsprechend sollten Organisationen den Fokus auf die Entwicklung transparenter und konsistenter Bewertungssysteme legen, um die wahrgenommene Fairness zu erhöhen.
Abstract
(Englisch)
In recent years, performance evaluation practices have been significantly influenced by changes in work arrangements, the use of digital technologies and the increasing importance of accurate and transparent evaluation processes. This study examines the key determinants of perceived procedural fairness in performance evaluations among employees in Austria. Using a quantitative research approach based on gathered survey data, several statistical tests were conducted, including correlation analysis, independent samples t-tests and multiple regression analysis, to examine the relationships between the study variables. The findings of the study indicate that perceived procedural fairness of performance evaluations is mostly shaped by employees’ perceptions of evaluation accuracy and the clarity of performance metrics. In contrast, the use of automated evaluation tools does not have a significant effect on fairness perceptions when other factors are taken into account. Furthermore, the findings show that hybrid work arrangements lead to slightly lower perceptions of fairness, while no significant differences were found between fully remote and in-office employees. Overall, the findings underline that improving the clarity and accuracy of performance evaluation processes is central to enhancing employees’ perceptions of procedural fairness. Overall, the findings suggest that employees’ perceptions of procedural fairness can be strengthened by ensuring that evaluation processes are accurate and that performance criteria are clearly defined. Accordingly, organizations should focus on developing transparent and consistent evaluation systems to improve perceived fairness.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Prozedurale Gerechtigkeit Genauigkeit der Leistungsbeurteilung Klarheit von Leistungskennzahlen Arbeitsformen automatisierte Leistungsbeurteilungssysteme Leistungsbewertung
Schlagwörter
(Englisch)
Procedural fairness evaluation accuracy performance metrics clarity work arrangements automated evaluation systems performance evaluation
Autor*innen
Daria Ekshmidt
Haupttitel (Englisch)
Perceived fairness of performance evaluation
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
58 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Dmitriy Knyazev
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.05 Betriebssoziologie. Betriebspsychologie ,
85 Betriebswirtschaft > 85.52 Arbeitswissenschaft
AC Nummer
AC18046430
Utheses ID
81713
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
