Detailansicht
Comparative regime legitimation strategies of Jordan and Bahrain
Alexander Gerald Exler
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Liliia Sablina
DOI
10.25365/thesis.81596
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24453.64646.501779-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Legitimation stützt sich auf verschiedene Strategien, um die Herrschaft in den Augen der Beherrschten als rechtmäßig erscheinen zu lassen. Diesee Arbeit knüpft an die Forschung von Johannes Gerschewski an, der drei Säulen der Legitimation identifiziert hat: historische Narrative, rechtliche Instrumentalisierung und politischen Diskurs. Diese drei Säulen werden genutzt, um die Legitimationsstrategien des Haschemitischen Königreichs Jordanien und des Königreichs Bahrain zu vergleichen. Beide Staaten sind arabische sunnitische Monarchien, die über Bevölkerungen herrschen, die sich ethnisch oder religiös von der Herrscherfamilie unterscheiden. Zudem waren beide Länder wiederholt mit Herausforderungen für ihre politische Stabilität konfrontiert. Dennoch gilt Jordanien im Vergleich zu Bahrain als deutlich stabiler. Die vorliegende Arbeit untersucht die Unterschiede in den jeweiligen Legitimationsstrategien, um zu ermitteln, welche Faktoren zu dem günstigeren Stabilitätsergebnis Jordaniens beigetragen haben. Die Analyse zeigt, dass Jordanien sein historisches Narrativ erfolgreicher genutzt hat, um eine Verbindung zur Bevölkerung herzustellen, während Bahrain historische Narrative eher in einer Weise eingesetzt hat, die Teile der Bevölkerung entfremdet. Gleichzeitig erlaubt Jordanien ein höheres Maß an symbolischem Widerstand gegen staatliche Politik und vermittelt durch inklusive Gesetzgebung den Eindruck gesellschaftlicher Teilhabe. Beide Staaten bedienen sich zudem politischen Diskurses als Legitimationsinstrument; während Jordanien dabei vor allem innenpolitische Themen in den Vordergrund stellt, richtet Bahrain seinen Diskurs stärker auf außenpolitische Fragestellungen aus.
Abstract
(Englisch)
Legitimation relies on several strategies to pursue legitimacy in the eyes of the ruled. This thesis builds upon the research done by Johannes Gerschewski who identified three pillars of legitimation – historical narratives, legal instrumentation, and political discourse. It applies these three pillars to compare the legitimation strategies of the Hashemite Kingdom of Jordan, led by the Hashemite dynasty, and the Kingdom of Bahrain, ruled by the al-Khalifa dynasty. Both states are Arab Sunni monarchies ruling over a population which is either ethnically or religiously different from the monarchy and both have struggled with stability issues. Yet Jordan is regarded as substantially more stable than Bahrain. This thesis examines the ways in which the legitimation strategies pursued have differed to determine what the cause for Jordan’s more favorable outcome is. It concludes by finding Jordan has been better able to use its historical narrative to connect with its people, unlike Bahrain which has used it to alienate its people. At the same time, Jordan allows for more token resistance to its policies, giving its people the illusion of state participation through inclusive laws and dialogue. Meanwhile both states engage in political discourse, though Jordan emphasized domestic issues and Bahrain focuses internationally.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Legitimation Jordanien Bahrain Legitimationsstrategien
Schlagwörter
(Englisch)
Legitimation Jordan Bahrain Legitimacy
Autor*innen
Alexander Gerald Exler
Haupttitel (Englisch)
Comparative regime legitimation strategies of Jordan and Bahrain
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
64 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Liliia Sablina
Klassifikationen
89 Politologie > 89.05 Politische Theorie ,
89 Politologie > 89.36 Autoritäre Systeme
AC Nummer
AC17946994
Utheses ID
81720
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
