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Grenzgänger im öffentlichen Dienst
eine Analyse der DBA-rechtlichen Rahmenbedingungen im Verhältnis Österreichs zu seinen Nachbarstaaten
Anna Göhring
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Daniela Hohenwarter-Mayr
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81758
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24480.71080.409370-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der abkommensrechtlichen Behandlung von Einkünften aus dem öffentlichen Dienst im Verhältnis Österreichs zu seinen Nachbarstaaten Deutschland, Italien und Liechtenstein. Ausgangspunkt ist die Problematik, dass weder das OECD-Musterabkommen noch die nationalen Rechtsordnungen eine einheitliche Definition des Begriffs „öffentlicher Dienst“ bzw. des Kassenstaatsprinzips vorsehen. Daraus resultieren Auslegungsschwierigkeiten, die insbesondere in grenzüberschreitenden Sachverhalten zu Rechtsunsicherheit führen. Zusätzliche Aktualität erhält diese Thematik durch die mit 01.01.2024 in Kraft getretene Änderung des DBA Österreich–Deutschland, welche erstmals eine Grenzgängerregelung für den öffentlichen Dienst eingeführt hat. Ziel der Arbeit ist es, das Kassenstaatsprinzip, das nationale Begriffsverständnis von öffentlichem Dienst und die Grenzgängerregelung systematisch herauszuarbeiten. Im Fokus steht dabei die Abgrenzung zwischen Einkünften aus dem öffentlichen Dienst und solchen aus unselbständiger Arbeit sowie die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Person als Grenzgänger im abkommensrechtlichen Sinn zu qualifizieren ist. Darüber hinaus wird untersucht, ob sich aus den analysierten Doppelbesteuerungsabkommen eine einheitliche Systematik ableiten lässt oder ob überwiegend bilaterale Besonderheiten vorherrschen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen dazu beitragen, ein Verständnis für die abkommensrechtlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Tätigkeiten im öffentlichen Dienst zu verdeutlichen. Insbesondere im Kontext moderner Arbeitsformen, wie etwa Homeoffice, werden bestehende Auslegungsunsicherheiten im Zusammenhang mit dem Kassenstaatsprinzip und der Grenzgängerregelung aufgezeigt. Diese Erkenntnisse können somit sowohl für die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen als auch für die praktische Anwendung im nationalen und internationalen Steuerrecht relevant sein.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis examines the tax treaty treatment of income from public service in the context of Austria and its neighboring countries Germany, Italy, and Liechtenstein. The starting point is the problem that neither the OECD Model Convention nor the respective national legal systems provide a uniform definition of the term “government service” or of the funding state principle. This results in interpretative difficulties which, particularly in cross-border situations, lead to legal uncertainty. The relevance of this topic has further increased due to the modification of the double taxation agreement between Austria and Germany and for the first time provides for a cross-border commuter rule for income from government service. The objective of this thesis is to systematically analyze the funding state principle, the national understanding of the concept of government service, and the cross-border commuter rule. The focus lies on the distinction between income from public service and income from employment, as well as on the conditions under which a person qualifies as a cross-border commuter within the meaning of tax treaty law. Furthermore, the thesis examines whether a consistent approach can be found in the analyzed double taxation agreements or whether they are characterized by bilateral features. The underlying thesis can contribute to a better understanding of the challenges associated with cross-border activities in the public sector. In particular, in the context of modern forms of work such as working from home, existing difficulties in interpretation can emerge, especially in relation to the interaction between the funding state principle and cross-border commuters. These insights may therefore be relevant both for the further development of the legal framework as well as for use cases in national and international tax law.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Grenzgänger Öffentlicher Dienst Abkommensrecht internationales Steuerrecht DBA OECD-MA Art 19 OECD-MA
Schlagwörter
(Englisch)
cross-border commuter DTT double tax treaty Article 19 OECD public sector
Autor*innen
Anna Göhring
Haupttitel (Deutsch)
Grenzgänger im öffentlichen Dienst
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der DBA-rechtlichen Rahmenbedingungen im Verhältnis Österreichs zu seinen Nachbarstaaten
Paralleltitel (Englisch)
Cross-border commuters in the public sector
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
5, 92 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Daniela Hohenwarter-Mayr
Klassifikation
86 Recht > 86.73 Steuerrecht
AC Nummer
AC17974553
Utheses ID
81732
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
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