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Prozedurale Flexibilität und Einsatz metakognitiver Strategien im Mathematikunterricht
Victoria Zehetner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Mathematik
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Französisch Unterrichtsfach Mathematik
Betreuer*in
Christoph Ableitinger
DOI
10.25365/thesis.81657
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26145.69809.156892-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht die prozedurale Flexibilität österreichischer Schüler:innen beim Lösen linearer Gleichungen und betrachtet zusätzlich den Zusammenhang zwischen Flexibilität, Genauigkeit und metakognitiven Strategien. Ausgangspunkt sind internationale Studien, die wiederholt auf einen Mangel an prozeduraler Flexibilität bei Schüler:innen sowie eine Diskrepanz zwischen dem Wissen über verschiedene Lösungsverfahren und deren tatsächlicher flexibler Anwendung hingewiesen haben. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine quantitative Untersuchung mit 235 österreichischen Schüler:innen der 8. und 11. Schulstufe durchgeführt. Als Erhebungsinstrument diente eine adaptierte Version des Tri-Phase-Flexibilitätstests nach Xu et al. (2017) und Star et al. (2022), ergänzt durch einen Fragebogen zur Erfassung metakognitiver Strategien. Die Ergebnisse zeigen insgesamt niedrige Ausprägungen mathematischer Flexibilität. Gleichzeitig weisen ältere Schüler:innen höhere Flexibilitätswerte auf als jüngere Lernende. Zudem zeigt sich, dass das Standardverfahren die dominierende und bevorzugte Lösungsstrategie der Schüler:innen darstellt, was sich mit Befunden früherer Studien deckt. Zwischen Flexibilität und Genauigkeit konnte ein moderater positiver Zusammenhang festgestellt werden. Dagegen ergaben sich keine eindeutigen Zusammenhänge zwischen den Flexibilitätsmaßen und den selbstberichteten metakognitiven Strategien. Die Ergebnisse bestätigen zentrale Befunde internationaler Forschung und verdeutlichen die Bedeutung einer gezielten Förderung flexibler Lösungsstrategien im Mathematikunterricht. Darüber hinaus werden Implikationen für Unterricht, Lehrkräftebildung und zukünftige Forschung diskutiert.
Abstract
(Englisch)
This study investigates the procedural flexibility of Austrian students in solving linear equations and additionally examines the relationship between flexibility, accuracy, and metacognitive strategies. It builds on international research that has consistently identified low levels of procedural flexibility among students and highlighted a discrepancy between students’ knowledge of multiple solution strategies and their ability to apply these strategies flexibly in problem-solving situations. To address the research questions, a quantitative study was conducted with 235 Austrian students in grades 8 and 11. The assessment instrument was an adapted version of the Tri-Phase Flexibility Test by Xu et al. (2017) and Star et al. (2022), supplemented by a questionnaire measuring metacognitive strategies. The results show overall low levels of mathematical flexibility. At the same time, older students exhibit higher flexibility scores than younger learners. Moreover, it is evident that the standard procedure represents students’ dominant and preferred solution strategy, which is consistent with findings from previous studies. A moderate positive correlation was found between flexibility and accuracy. In contrast, no clear relationship emerged between flexibility measures and self-reported metacognitive strategies. The findings confirm central results of international research and highlight the importance of systematically fostering flexible problem-solving strategies in mathematics education. In addition, implications for teaching, teacher education, and future research are discussed.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Prozedurale Flexibilität Metakognition Metakognitive Strategien Mathematik
Autor*innen
Victoria Zehetner
Haupttitel (Deutsch)
Prozedurale Flexibilität und Einsatz metakognitiver Strategien im Mathematikunterricht
Paralleltitel (Englisch)
Procedural flexibility and the use of metacognitive strategies in mathematics education
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
vi, 77, 8 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christoph Ableitinger
Klassifikation
31 Mathematik > 31.00 Mathematik. Allgemeines
AC Nummer
AC17957452
Utheses ID
81777
Studienkennzahl
UA | 199 | 509 | 520 | 02
