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When is the family complete?
long-acting contraceptive use among mothers in eight European countries
Annika Elizabeth Westman
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Global Demography
Betreuer*in
Eva Beaujouan
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81708
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29565.75618.213455-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Für Frauen, die eine Schwangerschaft vermeiden möchten, gehören Langzeitverhütungsmethoden – wie die Spirale, die Injektion und die Sterilisation—zu den wirksamsten Methoden, um ihre Fertilitätspräferenzen zu realisieren. In ganz Europa werden diese Methoden am häufigsten von älteren Frauen mit zwei oder mehr Kindern angewendet, während jüngere, noch kinderlose Frauen eher auf andere Verhütungsmethoden zurückgreifen. Dieses Muster deutet darauf hin, dass Frauen je nach Phase ihrer reproduktiven Laufbahn unterschiedliche Verhütungsmethoden anwenden, wobei Langzeitverhütungsmethoden den Wunsch unterstützen, eine weitere Schwangerschaft zu verhindern. Mit Fokus auf Frauen, die derzeit Verhütungsmittel anwenden, untersucht diese Arbeit, wie sich die Methodenwahl bei Frauen unterscheidet, die bereits Kinder bekommen haben. Anhand von Daten aus acht europäischen Ländern aus der zweiten Runde der „Generations and Gender Survey“ (2020–2024) wird mithilfe logistischer Regressionsmodelle der Zusammenhang zwischen der Parität und der Anwendung Langzeitverhütungsmethoden während des reproduktiven Lebens untersucht. In Übereinstimmung mit früheren Forschungsergebnissen zeigen die Befunde, dass Frauen mit zwei oder mehr Kindern mit höherer Wahrscheinlichkeit langwirksame Verhütungsmittel anwenden als Frauen mit einem Kind, wobei die Anwendung zudem je nach Alter variiert. Um mögliche Unterschiede in den erwarteten Geburtenplänen zwischen den verschiedenen Paritätsgruppen zu berücksichtigen, werden die Analysen anhand einer eingeschränkten Stichprobe von Verhütungsmittelanwenderinnen wiederholt, die keine kurzfristigen Kinderwünsche angeben. Die in der Ausgangsstichprobe beobachteten Unterschiede zwischen den Paritätsgruppen bleiben weitgehend bestehen, was darauf hindeutet, dass das Verhütungsverhalten nur teilweise durch Kinderwünsche motiviert ist. Insgesamt stützen die Ergebnisse die These, dass multipare Frauen Langzeitverhütungsmethoden nutzen, um eine Beendigung der Fertilität zu erreichen. Gleichzeitig weisen sie jedoch darauf hin, dass dieser Zusammenhang weder universell gilt noch länderübergreifend einheitlich ist.
Abstract
(Englisch)
For women who want to avoid pregnancy, long-acting contraceptives—such as the IUD, injection, and sterilization—are among the most effective means of enacting fertility preferences. Across Europe, these methods are used most frequently by older women with two or more children, whereas younger nulliparous women tend to rely on other methods of contraception. This pattern suggests that women may use different contraceptive methods according to the stage of their reproductive career, with long-acting contraception enabling motivations to prevent any future childbearing. Focusing on women who are currently using contraception, this thesis examines how method use varies among women who have already begun childbearing. Using data from eight European countries in Round II of the Generations and Gender Survey (2020–2024), logistic regression models are used to investigate the association between parity and long-acting contraceptive use during the reproductive life. Consistent with previous research, the findings show that women with two or more children are more likely to use long-acting contraception than women with one child, with use additionally varying across age. To account for potential differences in anticipated childbearing between parity groups, the analyses are repeated on a restricted sample of contraceptive users who report no short-term fertility intentions. The parity-differentials observed in the baseline sample largely persist, suggesting that contraceptive behavior is only partially motivated by fertility preferences. Overall, the findings support the proposition that multiparous women use long-acting contraception as a means of achieving fertility stopping, while also indicating that this relationship is neither universal nor uniform across countries.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Langzeitverhütungsmethoden Entwicklung der Geburtenzahl Reproduktiver Lebensverlauf Fertilitätsregulierung Fertilitätsabsichten Generations and Gender Survey
Schlagwörter
(Englisch)
Long-Acting Contraception Parity Progression Reproductive Life Course Fertility Regulation Fertility Intentions Generations and Gender Survey
Autor*innen
Annika Elizabeth Westman
Haupttitel (Englisch)
When is the family complete?
Hauptuntertitel (Englisch)
long-acting contraceptive use among mothers in eight European countries
Paralleltitel (Deutsch)
Wann ist die Familie komplett?
Paralleluntertitel (Deutsch)
die Anwendung langwirksamer Verhütungsmittel bei Müttern in acht europäischen Ländern
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
118 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Eva Beaujouan
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.33 Frau ,
71 Soziologie > 71.34 Altersgruppen ,
71 Soziologie > 71.44 Gruppenprozesse
AC Nummer
AC17968720
Utheses ID
81820
Studienkennzahl
UA | 066 | 945 | |
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