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Should I stay or should I go?
how the CHIPS and Science Act (2022) shifted global AI talent mobility
Cornelia Herzog
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Steffen Keck
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81885
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30213.60620.676624-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht, ob der CHIPS and Science Act (2022) die globale Mobilität von KI‑Spitzenforschenden beeinflusst hat und sich somit das Verhältnis von Talenten zwischen Ausbildungs‑ und Beschäftigungsländern verändert hat. Mit Grundlage des Global AI Talent Trackers von MacroPolo und anhand eines selbst erhobenen Datensatz von 100 NeurIPS‑Publikationen bietet die Studie eine vergleichende Analyse der Mobilitätstrends vor und nach Einführung des CHIPS Acts. Die Ergebnisse zeigen deutliche Parallelen zu MacroPolo’s Webtrackers, darunter eine starke Position der USA im globalen KI-Sektor vermutet aufgrund erhöhter Investitionen. Asien nimmt rapide an Bedeutung zu mit Hauptaugenmerk auf China und Taiwan, wobei auch Süd vor allem in der Ausbildung und Erhaltung von KI-Talenten Stärken aufweist. Bezüglich Verbleibes der Expert:innen im Ausbildungsland sind China, EU, USA, Süd-Korea und der Nahe Osten Vorreiter. Im Sinne der Anziehungskraft als Arbeitsmarkt für Talente sind USA, Canada, China und UK die Hauptziele. Das Miteinbeziehen des Prozentsatzes der im Ausbildungsland Verbleibenden Expert:innen hat jedoch einen großen Einfluss auf die Verteilung der Talente, dementsprechend haben auch regionale Mobilität innerhalt desselben Landes Auswirkungen auf die Mobilitätsstatistiken. Die Arbeit ordnet diese Entwicklungen in einen geopolitischen Rahmen ein, geprägt von globalem Wettbewerb, Ressourcenverteilung und regulatorischen Bedingungen. Durch die Gegenüberstellung von quantitativen Mobilitätsindikatoren und qualitativer Politikanalyse wird gezeigt, dass der CHIPS Act als grober Einflussfaktor für die Mobilität der Talente gewertet werden kann, wobei weitere geographische, politische und gesellschaftliche Faktoren ebenso ausschlaggebend sind. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Mobilität von KI‑Talenten zunehmend von nationalen gesellschaftspolitischen Entscheidungen geprägt sein wird.
Abstract
(Englisch)
Diese Masterarbeit untersucht, ob der CHIPS and Science Act (2022) die globale Mobilität von KI‑Spitzenforschenden beeinflusst hat und sich somit das Verhältnis von Talenten zwischen Ausbildungs‑ und Beschäftigungsländern verändert hat. Mit Grundlage des Global AI Talent Trackers von MacroPolo und anhand eines selbst erhobenen Datensatz von 100 NeurIPS‑Publikationen bietet die Studie eine vergleichende Analyse der Mobilitätstrends vor und nach Einführung des CHIPS Acts. Die Ergebnisse zeigen deutliche Parallelen zu MacroPolo’s Webtrackers, darunter eine starke Position der USA im globalen KI-Sektor vermutet aufgrund erhöhter Investitionen. Asien nimmt rapide an Bedeutung zu mit Hauptaugenmerk auf China und Taiwan, wobei auch Süd vor allem in der Ausbildung und Erhaltung von KI-Talenten Stärken aufweist. Bezüglich Verbleibes der Expert:innen im Ausbildungsland sind China, EU, USA, Süd-Korea und der Nahe Osten Vorreiter. Im Sinne der Anziehungskraft als Arbeitsmarkt für Talente sind USA, Canada, China und UK die Hauptziele. Das Miteinbeziehen des Prozentsatzes der im Ausbildungsland Verbleibenden Expert:innen hat jedoch einen großen Einfluss auf die Verteilung der Talente, dementsprechend haben auch regionale Mobilität innerhalt desselben Landes Auswirkungen auf die Mobilitätsstatistiken. Die Arbeit ordnet diese Entwicklungen in einen geopolitischen Rahmen ein, geprägt von globalem Wettbewerb, Ressourcenverteilung und regulatorischen Bedingungen. Durch die Gegenüberstellung von quantitativen Mobilitätsindikatoren und qualitativer Politikanalyse wird gezeigt, dass der CHIPS Act als grober Einflussfaktor für die Mobilität der Talente gewertet werden kann, wobei weitere geographische, politische und gesellschaftliche Faktoren ebenso ausschlaggebend sind. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Mobilität von KI‑Talenten zunehmend von nationalen gesellschaftspolitischen Entscheidungen geprägt sein wird.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
KI Experten Mobilität
Autor*innen
Cornelia Herzog
Haupttitel (Englisch)
Should I stay or should I go?
Hauptuntertitel (Englisch)
how the CHIPS and Science Act (2022) shifted global AI talent mobility
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
64 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Steffen Keck
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.00 Betriebswirtschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC18017174
Utheses ID
81831
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1