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From empire to influence
Türkiye's strategic use of Ottoman heritage in the Western Balkans
Emre Muhammet Cavusoglu
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Bernd Christoph Ströhm
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.82044
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30240.70713.831281-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit behandelt die Frage, wie die Türkei das Erbe des osmanischen Reiches anwendet um ihren politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einfluss in Bosnien und Herzegowina, Nord Mazedonien, Kosovo, Albanien und Serbien geltend zu machen. Um diese Forschungsfrage zu beantworten, ist es notwendig die politischen Anreize und Instrumente, welche auch als „Zuckerbrot“ bezeichnet werden, von der Türkei konkret angewendet werden. Es existieren erhebliche primäre als auch sekundäre Beweise, welche belegen, dass die Türkei in der Region durch Wirtschaftsinvestitionen, Handelserleichterungen, Entwicklungshilfe, Infrastrukturprojekten, der Restaurierung historischer Monumente, der Unterstützung von kulturellen und gesellschaftlichen Institutionen, und der Vergebung von Stipendien tätig ist. Dementsprechend handelt es sich hierbei um zahlreiche Mechanismen, welche in verschiedenen Ressorts eingesetzt werden. Deren Umsetzung variiert jedoch von Land zu Land, da aufgrund historisch-logischen Gründen der Bau und die Subventionierung von Moscheen und kulturellen Institutionen in Serbien schwerer ausfällt, als dies in anderen Ländern des Westbalkans der Fall ist. So ist es in Bosnien und Herzegowina, Nord Mazedonien, Albanien und Kosovo der Türkei gelungen, dieselben Methoden effektiver und wirksamer einzusetzen. Es ist ausschlaggebend, die Methoden und politischen Manöver, welche von der Türkei in den in dieser Arbeit ausgewählten Ländern angewendet werden, genauer zu beleuchten, da diese die Verpflichtungen des EU-Beitrittsverfahren widersprechen könnten. Des Weiteren zeigt diese Masterarbeit auf, wie die verfolgte nationale Strategie der Türkei am Westbalkan mit der Doktrin des „Türkisches Jahrhundert“ übereinstimmt, und wie diese gleichzeitig mit dem osmanischen Erbe der Türkei überschneidet.
Abstract
(Englisch)
This study revolves around the question on how Türkiye leverages its Ottoman legacy to consolidate political, social, and economic influence in Bosnia and Herzegovina, North Macedonia, Kosovo, Albania, and Serbia. To unpack and address this question, it is necessary to analyse the incentives and tools, often referred to as the “carrots”, that Türkiye employs in the region. There is substantial primary and secondary evidence indicating that Türkiye engages regionally through economic investment, trade facilitation, development aid, infrastructure projects, the restoration of historical monuments, support for cultural and social institutions, and scholarship programs. The mechanisms at play are therefore multifaceted and span a variety of areas. However, their implementation varies, and it is both documented and historically logical that mosque constructions and cultural institutions are more difficult to subsidize or establish in Serbia than in the other countries of the region. This is relatable to the facts given in the previous section. Consequently, the same may not apply to Bosnia and Herzegovina, North Macedonia, Albania, and Kosovo, where Türkiye, on the other hand, has been able to leverage and utilize this phenomenon relatively effectively. It is pivotal to shed light upon this method of conduct which Türkiye gradually yet evidentially displays more recently as their manoeuvres in the aforementioned countries may contradict to their commitments for EU accession. On the other; it also may reveal how this grand strategy coincides with Türkiye’s new so-called doctrine of “Century of Türkiye” and how it may overlap with its imperial legacy.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Turkei Neo-Ottomanismus Kulturdiplomatie Soft Power Strategische Tiefe
Schlagwörter
(Englisch)
Turkiye Neo-Ottomanism Cultural Diplomacy Soft Power Strategic Depth
Autor*innen
Emre Muhammet Cavusoglu
Haupttitel (Englisch)
From empire to influence
Hauptuntertitel (Englisch)
Türkiye's strategic use of Ottoman heritage in the Western Balkans
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
113 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Bernd Christoph Ströhm
Klassifikation
89 Politologie > 89.01 Geschichte der Politologie
AC Nummer
AC18041290
Utheses ID
81835
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1