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Die Auswirkungen von Child Language Brokering auf Translationsstudierende
Piera Isabella Bernamonti
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Deutsch Spanisch
Betreuer*in
Magdalena Bartlomiejczyk
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81815
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30393.62553.660188-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die Auswirkungen von Child Language Brokering (CLB) auf die Identitätsentwicklung, den Bildungsweg und die Bewältigungsstrategien ehemaliger Child Language Broker, die heute Translationsstudierende auf der Universität Wien sind. Auf Basis eines qualitativen Forschungsdesigns werden drei Bereiche beleuchtet: emotionale und identitätsbezogene Entwicklungsprozesse, bildungsbezogene Entscheidungen sowie der Umgang mit sprachlichen und sozialen Herausforderungen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Folgen von CLB keine einheitlichen Wirkungsmuster aufweisen, sondern stark von individuellen biografischen und situativen Faktoren abhängen. Insbesondere Auswirkungen auf die emotionale Belastung und Rollenkonflikte spielen neben der Förderung von Eigenständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und sprachlichen Kompetenzen eine essenzielle Rolle. Im Hinblick auf den Bildungsweg zeigen sich sowohl motivierende als auch distanzierende Einflüsse im Zusammenhang mit der ehemaligen CLB-Tätigkeit. Ehemalige CLB entwickeln zudem vielfältige Bewältigungsstrategien, die zunächst intuitiv eingesetzt und später im Studium reflektiert weiterentwickelt werden. Insgesamt ist CLB als ein komplexes und ambivalentes Forschungsphänomen zu verstehen, dessen Auswirkungen sich aus dem Zusammenspiel individueller Voraussetzungen, Kontextbedingungen und erfahrener Bedeutungszuschreibungen ergeben.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis examines the effects of Child Language Brokering (CLB) on the identity development, educational trajectories, and coping strategies of former child language brokers currently enrolled as translation students at the University of Vienna. Drawing on a qualitative research design, three areas are explored: emotional and identity-related developmental processes, education-related decisions, and the management of linguistic and social challenges. The findings indicate that the consequences of CLB follow no uniform pattern but depend strongly on individual biographical and situational factors. In particular, emotional burdens and role conflicts play an essential role alongside the fostering of independence, a sense of responsibility, and linguistic competencies. Regarding educational trajectories, both motivating and distancing influences are evident in connection with former CLB activity. Former CLBs also develop a range of coping strategies, initially applied intuitively and later reflected upon and further refined during their studies. Overall, CLB is to be understood as a complex and ambivalent research phenomenon, whose effects emerge from the interplay of individual prerequisites, contextual conditions, and attributed meanings derived from experience.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Child Language Brokering Translation Nicht-professionelles Dolmetschen Mehrsprachigkeit Psychische Auswirkungen Studierende
Schlagwörter
(Englisch)
Child Language Brokering Translation Non-professional interpreting Multilingualism Psychological Impact Students
Autor*innen
Piera Isabella Bernamonti
Haupttitel (Deutsch)
Die Auswirkungen von Child Language Brokering auf Translationsstudierende
Paralleltitel (Englisch)
The impact of child language brokering on translation students
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
108, 140 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Magdalena Bartlomiejczyk
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.12 Kommunikationsprozesse ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit
AC Nummer
AC18003250
Utheses ID
81838
Studienkennzahl
UA | 070 | 331 | 351 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1