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Interferenzen im Übersetzungsprozess
Überlegungen Masterstudierender und Absolvent:innen aus dem Studienzweig Fachübersetzen und Sprachindustrie
Tijana Paporovic
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Deutsch Englisch
Betreuer*in
Hanna Risku
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81948
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14129.77063.839752-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Interferenzerscheinungen die Phasen Übersetzung und Revision im Übersetzungsprozess mehrsprachiger Masterstudierender und Absolvent:innen im Schwerpunkt (Studienzweig) Fachübersetzen und Sprachindustrie am Zentrum für Translationswissenschaft (ZTW) in Wien beeinflussen und wie diese damit umgehen. Sie untersucht außerdem, ob Studierende und Absolvent:innen abhängig von ihrer Sprachkombination und ihrem Sprachrepertoire unterschiedliche Interferenzen erfahren. Die Erfahrungen von Studierenden und Absolvent:innen mit simultanem und sukzessivem Spracherwerb werden in semistrukturierten Leitfadeninterviews erhoben und anhand eines einfachen Transkriptionssystems zur computergestützten Auswertung transkribiert sowie im Anschluss anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse mit induktiver und deduktiver Kategorienbildung ausgewertet. Im Rahmen der vorgenommenen Untersuchung konnten keine Unterschiede zwischen den Erfahrungen von Studierenden und Absolvent:innen im Zusammenhang mit ihrem simultanen oder sukzessiven Spracherwerb festgestellt werden. Studierende und Absolvent:innen wenden weiters trotz unterschiedlicher Interpretationen des Interferenzbegriffs ähnliche Strategien an, um sowohl Interferenzprobleme als auch sonstige Übersetzungsprobleme zu lösen. Die Forschungsergebnisse konnten zudem nicht bestätigen, dass Studierende und Absolvent:innen abhängig von ihrer Sprachkombination und ihrem Sprachrepertoire unterschiedliche Interferenzen erfahren. Sprachverwandtschaft und typologische Nähe spielen aus Sicht der interviewten Studierenden und Absolvent:innen außerdem sowohl bei Interferenzen als auch sonstigen Übersetzungsproblemen eine kleinere Rolle als Zeitdruck, translatorische Erfahrung und die eigenen Sprachkompetenzen. Abschließend gilt anzumerken, dass die im Rahmen der vorgenommenen Untersuchung gesammelten Strategien vor allem für junge Fachübersetzer:innen interesssant sind, die in ihrem beruflichen Alltag ein balancierteres Verhältnis zwischen Qualität und Produktivität in ihrem Übersetzungsprozess anstreben.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Interferenzen Übersetzungsprozess Fachübersetzen Übersetzungsstrategien
Autor*innen
Tijana Paporovic
Haupttitel (Deutsch)
Interferenzen im Übersetzungsprozess
Hauptuntertitel (Deutsch)
Überlegungen Masterstudierender und Absolvent:innen aus dem Studienzweig Fachübersetzen und Sprachindustrie
Paralleltitel (Englisch)
Negative transfer in the translation process
Paralleluntertitel (Englisch)
reflections of master's students and graduates of the specialisation specialised translation and language industry
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
234 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hanna Risku
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft
AC Nummer
AC18028155
Utheses ID
81935
Studienkennzahl
UA | 070 | 331 | 342 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1