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Translationspolitik in Österreich anhand des Beispiels der ungarischen Minderheit in Oberwart (Südburgenland)
Lydia Baliko
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Deutsch Englisch
Betreuer*in
Sonja Pöllabauer
Mitbetreuer*in
Vera Sophie Ahamer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81898
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15884.76411.722781-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die Sprach- und Translationspolitk in Oberwart mit besonderem Fokus auf die ungarische Minderheitensprache. Ziel der Untersuchung ist es, die aktuelle Situation in ausgewählten Ämtern und Behörden darzustellen und das vorhandene sprachliche Angebot für Ungarisch als Minderheiten- und Fremdsprache zu erfassen. Theoretisch stützt sich die Arbeit auf die rechtlichen Grundlagen in Österreich sowie auf historische Daten zu der Geschichte der ungarischen Sprachminderheit im Südburgenland. Methodisch wurden sechs leitfadengestützte, qualitative Interviews mit Mitarbeitenden von fünf Ämtern und Behörden durchgeführt. Diese wurden danach qualitativ ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die bestehenden sprachlichen Angebote überwiegend von Personen ohne Minderheitshintergrund genutzt werden, während Mitglieder der Minderheit selbst häufig als sprachliche Ressourcen in den Institutionen fungieren. Diese Arbeit leistet einen ersten Beitrag zur Erforschung der Sprach- und Translationspolitik in Bezug auf Minderheitensprachen in Österreich und bildet eine Grundlage für zukünftige Untersuchungen in diesem Bereich.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines language and translation policies in the Austrian city Oberwart, with a particular focus on the Hungarian minority language. The aim of this study is to showcase the current situation in selected public departments and authorities, and to document the available services in Hungarian as a minority and as a foreign language. The theoretical framework is made up by relevant legal foundations in Austria as well as historical information and data on the Hungarian minority in Southern Burgenland. Six semi-structured qualitative interviews were conducted with employees of five institutions, which were then analysed qualitatively. The findings indicate that the existing Hungarian language services are used primarily by people who are not part of the minority, while members of the minority are frequently used as linguistic resources within the institutions. This thesis provides an initial contribution to research on language and translation policies in relation to minority languages in Austria and offers a foundation for future studies in this field.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Translationpolitik Mehrsprachigkeit Ungarische Minderheit Sprachpolitik
Schlagwörter
(Englisch)
translation policy multilingualism Hungarian minority language policy
Autor*innen
Lydia Baliko
Haupttitel (Deutsch)
Translationspolitik in Österreich anhand des Beispiels der ungarischen Minderheit in Oberwart (Südburgenland)
Paralleltitel (Englisch)
An analysis of translation policy in Austria using the example of the Hungarian minority in Oberwart (Southern Burgenland)
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
92 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sonja Pöllabauer
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit
AC Nummer
AC18018023
Utheses ID
82032
Studienkennzahl
UA | 070 | 331 | 342 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1