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Sprachliche Magie
eine Korpusanalyse literarischer Eigennamen in J.K. Rowlings Harry-Potter-Romanreihe und ihrer deutschen Übersetzung
Katharina Höpfner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Biologie und Umweltbildung Unterrichtsfach Deutsch
Betreuer*in
Peter Ernst
DOI
10.25365/thesis.81942
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22814.76150.175352-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In literarischen Texten sind Eigennamen wichtige Träger von semantischen, klanglichen und kulturellen Bedeutungen. Besonders in der Fantasyliteratur, aber auch Kinder- und Jugendliteratur erfüllen sie eine Doppelfunktion. Die Eigennamen erschaffen eine fiktionale Welt und ermöglichen außerdem die Identifikation der Figuren für die Leser*innen. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der siebenteiligen Romanreihe „Harry Potter“ von J.K. Rowling sowie mit den Übersetzungsentscheidungen von Klaus Fritz in der deutschen Ausgabe. Das Korpus umfasst insgesamt 428 Personennamen, die sowohl quantitativ als auch qualitativ analysiert wurden. Die Namen wurden nach der Typologie von Birus (1987), den Funktionen nach Debus (2002) sowie den Übersetzungsstrategien nach Krüger (2005) kategorisiert und ausgewertet. Außerdem wurden ausgewählte Figuren vertiefend qualitativ analysiert. Die Analyse ergab, dass klassifizierende Namen (46 %) und die Identifikationsfunktion (47 %) im Korpus dominieren. Hinsichtlich der Übersetzungsentscheidung wird deutlich, dass Klaus Fritz überwiegend die Übersetzungsmethode Treue zum Autor verwendet, da 89% der Personennamen nicht übersetzt wurden. Vor allem klangsymbolische und redende Namen wurden in das Deutsche überführt. Innerhalb der Übersetzungsstrategien verteilen sich Metonomasie, Parallelform und Ersetzung nahezu gleichmäßig. Das Ergebnis der Arbeit ist, dass die deutsche Übersetzung überwiegend funktionsgerecht für das junge Zielpublikum ist. Allerdings bleiben teilweise semantische Informationen verschlüsselt, da komplexe englischsprachige Namen ohne Übersetzung nicht vollständig erfasst werden können. Die Studie leistet einen Beitrag zur literarischen Onomastik und Übersetzungswissenschaft im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur und liefert Ansatzpunkte für vergleichende, mehrsprachige Forschungen und Analysen hinsichtlich der Orientierung an den Rezipient*innen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Literarische Onomastik Eigennamen Harry Potter Namenstypologie Korpusanalyse J.K. Rowling
Autor*innen
Katharina Höpfner
Haupttitel (Deutsch)
Sprachliche Magie
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Korpusanalyse literarischer Eigennamen in J.K. Rowlings Harry-Potter-Romanreihe und ihrer deutschen Übersetzung
Paralleltitel (Englisch)
A corpus analysis of literary proper names in J.K. Rowling's Harry Potter series and their german translation
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
79, xviii Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Ernst
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.57 Namenkunde
AC Nummer
AC18027265
Utheses ID
82183
Studienkennzahl
UA | 199 | 502 | 506 | 02
