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Behavioral interventions to foster conservation behavior
an AI-assisted meta-analysis
Tim Lukas Bergmann
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Applied Economics
Betreuer*in
Alexandra Brausmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81994
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22841.77012.713964-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht, inwieweit Verhaltensinterventionen ressourcenschonendes Verhalten fördern können. Hierzu wird eine Meta-Analyse auf Basis von 99 randomisierten kontrollierten Feldstudien durchgeführt, die objektiv beobachtetes Verhalten anhand des gemessenen Ressourcenverbrauchs erfassen. Die Studiensichtung und Datenextraktion wurden mithilfe von KI-Vorschlägen und anschließender manueller Entscheidung durchgeführt. Insgesamt fließen 169 gemessene Effektgrößen aus 77 Publikationen ein, die mittels einer Drei-Level-Meta-Regression synthetisiert werden. Die Analyse ergibt einen kleinen Effekt (Hedges’ g = -0,144), der aufgrund eines potenziellen Publikationsbiases als Obergrenze zu verstehen ist. Darüber hinaus wird eine Moderatorenanalyse durchgeführt, um zu untersuchen, welche Faktoren die Wirkung von Verhaltensinterventionen beeinflussen. Im Zentrum steht die Hypothese, dass der Anwendungskontext als Näherung für die Stärke der zugrunde liegenden Gewohnheit dient: Je stärker ein Verhalten gewohnheitsmäßig und damit weitgehend automatisiert ausgeführt wird, desto geringer ist die Empfänglichkeit der Individuen für die Intervention. Die Analyse zeigt, dass Interventionen in gewohnheitsgeprägten Haushaltssettings schwächer wirken als in weniger routinierten(Tourismus-)Kontexten. Auf diese Weise erweitert die vorliegende Masterarbeit das Verständnis dafür, wie Verhaltensinterventionen zur Ressourcenschonung beitragen können.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the extent to which behavioral interventions can foster resource conservation behavior. To this end, a meta-analysis is conducted on the basis of 99 randomized controlled field trials that capture objectively observed behavior through measured resource consumption. Study screening and data extraction were carried out using AI-generated suggestions, with the final decisions made manually. In total, 169 effect sizes from 77 publications are synthesized using a three-level meta-regression. The analysis yields a small effect (Hedges’ g = -0.144), which should be regarded as an upper bound given a potential publication bias. In addition, a moderator analysis is conducted to examine which factors influence the effectiveness of behavioral interventions. Its central hypothesis is that the setting serves as a proxy for the strength of the underlying habit: the more habitual and thus largely automatic a behavior is, the less receptive individuals are to the intervention. The analysis shows that interventions are less effective in habit-dominated household settings than in less routinized (tourism) contexts. In this way, the thesis advances the understanding of how behavioral interventions can contribute to resource conservation.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Verhaltensinterventionen Meta-Analyse Umweltbezogenes Verhalten
Autor*innen
Tim Lukas Bergmann
Haupttitel (Englisch)
Behavioral interventions to foster conservation behavior
Hauptuntertitel (Englisch)
an AI-assisted meta-analysis
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
38, xviii Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Alexandra Brausmann
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.63 Volkswirtschaftliche Ressourcen. Umweltökonomie
AC Nummer
AC18038884
Utheses ID
82190
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1