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Natural hydrogen seepage along an active fault (Lavanttal, Austria)
Nils Bezwoda
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Erdwissenschaften
Betreuer*in
Martin Schöpfer
DOI
10.25365/thesis.81915
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25361.76974.886974-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Bestreben, CO2-Emissionen zu reduzieren und fossile Brennstoffe schrittweise abzuschaffen, wird zunehmend nach neuen und nachhaltigen Energiequellen gesucht. Wasserstoff wird in der Regel als Energieträger betrachtet, doch natürlich vorkommender geogener Wasserstoff hat das Potential, als Primärenergiequelle nutzbar zu sein. Attraktive Eigenschaften wie beispielsweise ein extrem niedriger CO2-Fußabdruck oder eine kontinuierliche Erzeugung durch unterirdische Prozesse werden jedoch durch erhebliche Unsicherheiten getrübt. Obwohl die Mechanismen, die natürlichen Wasserstoff erzeugen, bekannt sind, sind erfolgreiche Explorationsfälle selten. Migrationswege sowie Wechselwirkungen im Untergrund sind außerdem nur unzureichend untersucht. Diese Studie untersucht die Wasserstoffmigration von einer wahrscheinlichen ophiolithischen Quelle entlang eines aktiven, stark segmentierten Strike-Slip Störungssystems im neogenen Lavanttal-Becken (Österreich). Kurz- und langfristige Bodengasmessungen wurden mit unterirdischen Informationen aus dem kürzlich fertiggestellten Koralmtunnel sowie älteren 2D-Seismikdaten kombiniert und analysiert. Der integrierte Datensatz deutet auf einen möglichen Zusammenhang zwischen erhöhten Wasserstoffkonzentrationen in Bodennähe und strukturellen Merkmalen wie unterirdischen Störungsflächen und linearen Oberflächenausprägungen hin. Sollten sich diese Ergebnisse bestätigen, würde sich unser Verständnis der Wasserstoffmigration in der oberen Kruste verbessern. Eine zuverlässigere Standortauswahl für die zukünftige Exploration und Förderung von natürlichem Wasserstoff würde hiermit ermöglicht werden.
Abstract
(Englisch)
As society works to reduce carbon emissions and phase out fossil fuels, new and sustainable energy sources are increasingly sought. Hydrogen is typically viewed as an energy carrier, but naturally occurring geogenic hydrogen has emerged as a potential primary energy source. Its appeal, namely zero carbon footprint and continuous generation through subsurface processes, is tempered by major uncertainties. Although the mechanisms that produce natural hydrogen are reasonably well understood, successful exploration cases remain rare and its migration pathways and interactions within the subsurface are poorly constrained. This study investigates hydrogen migration from a likely ophiolitic source along an active, highly segmented strike‑slip fault system in the Neogene Lavanttal Basin (Austria). Short‑term and long‑term soil‑gas measurements combined with subsurface information from the recently completed Koralm railway tunnel and vintage 2D seismic data were used to conduct the analyses. The integrated dataset suggests a possible link between elevated near‑surface hydrogen concentrations and structural features such as subsurface faults and surface lineaments. If confirmed, these results would improve our understanding of hydrogen migration in faulted crust and support more reliable site selection for future natural hydrogen exploration and production.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Wasserstoff Geoenergie Erneuerbare Energie Serpentinisierung Lavanttal (Österreich) Neotektonik Aktive Störungen
Schlagwörter
(Englisch)
Hydrogen Geoenergy Renewable Energy Serpentinization Lavanttal (Austria) Neotectonics Active Faults
Haupttitel (Englisch)
Natural hydrogen seepage along an active fault (Lavanttal, Austria)
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
55 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Martin Schöpfer
Klassifikationen
38 Geowissenschaften > 38.10 Geologie. Allgemeines ,
38 Geowissenschaften > 38.99 Geowissenschaften. Sonstiges
AC Nummer
AC18019141
Utheses ID
82218
Studienkennzahl
UA | 066 | 815 | |
