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Dolmetschen in der sozialen Arbeit unter Berücksichtigung einer vergleichenden Interviewstudie zu den Kompetenzen von ausgebildeten und Laien-Dolmetschenden
Patrycja Antonina Łaskawska
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Deutsch Polnisch
Betreuer*in
Mira Kadric-Scheiber
DOI
10.25365/thesis.82004
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26189.77004.283197-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht die Kompetenzprofile von ausgebildeten Dolmetscher*innen und Laiendolmetscher*innen im Kontext der Sozialen Arbeit. Ziel dieser Arbeit ist es, Erkenntnisse über die möglichen Unterschiede zwischen ausgebildeten Dolmetscher*innen und Laiendolmetscher*innen in Bezug auf das Rollenverständnis, die Kompetenzanforderungen sowie Belastungen und die dazugehörigen Coping-Strategien zu untersuchen. Im Fokus stehen die Fragen, inwiefern sich die Kompetenzprofile von ausgebildeten Dolmetscher*innen und Laiendolmetscher*innen in Bezug auf das Rollenverständnis, die Kompetenzen und Belastungsfaktoren unterscheiden und inwieweit die unterschiedlichen Ausbildungswege einen Einfluss darauf haben. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgte mittels leitfadengestützter Interviews, welche mit jeweils drei ausgebildeten Dolmetscher*innen und drei Laiendolmetscher*innen durchgeführt wurden. Abschließend wurden die Interviews transkribiert und mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und Kuckartz ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich beide Dolmetscher*innengruppen in den meisten Kompetenzbereichen ähnlicher sind, als zuvor angenommen wurde. Die wesentlichen Unterschiede liegen darin, wie ausgebildete Dolmetscher*innen und Laiendolmetscher*innen ihre Rolle innerhalb des Kommunikationsgeschehens wahrnehmen und kritisch reflektieren. Emotionale Belastungen hingegen werden von beiden Dolmetscher*innengruppen gleichermaßen beschrieben. Zu den zentralen Bewältigungsstrategien zählen vor allem emotionale Distanzierung, Austausch mit Kolleg*innen mit vergleichbaren Erfahrungen sowie institutionelle Unterstützungsangebote. Insgesamt legen die Ergebnisse nahe, dass professionelles Handeln nicht allein vor der Ausbildung abhängt. Vielmehr sind die Berufserfahrung sowie die Arbeitsbedingungen der Dolmetscher*innen von großer Relevanz.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Ausgebildete Dolmetscher*innen Laiendolmetscher*innen Kompetenzprofile Dolmetschen in der Sozialen Arbeit Rollenverständnis Emotionale Belastungen Bewältigungsstrategien Qualitative Inhaltsanalyse Dolmetschkompetenzen Rollenwahrnehmnung Emotionale Distanzierung Kompetenzmodelle Rollenmodelle Institutionalisierung Professionalisierung
Autor*innen
Patrycja Antonina Łaskawska
Haupttitel (Deutsch)
Dolmetschen in der sozialen Arbeit unter Berücksichtigung einer vergleichenden Interviewstudie zu den Kompetenzen von ausgebildeten und Laien-Dolmetschenden
Paralleltitel (Englisch)
Interpreting in social work: a comparative interview study of the competencies of professional and lay interpreters
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
168 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Mira Kadric-Scheiber
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC18039950
Utheses ID
82231
Studienkennzahl
UA | 070 | 331 | 375 |
