Detailansicht

When do partisans agree with each other?
the influence of individual salience on party-ideological sorting
Marius Wandl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Laurenz Ennser-Jedenastik
Mitbetreuer*in
Peter Luca Versteegen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81925
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26234.81125.447923-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Studien zu party-ideological sorting definieren das Phänomen als das Ausmaß, zu dem Wähler*innenmeinungen mit der Position ihrer Partei übereinstimmen. Aus taktischen Gründen nehmen Parteien jedoch auch Positionen ein, die nicht mit jenen ihrer Unterstützer*innen übereinstimmen, oder versuchen ihre Position generell zu verwischen. Daher rekonzeptualisiere ich party-ideological sorting als die Übereinstimmung zwischen Wähler*innen derselben Partei anstelle der Übereinstimmung mit der Parteiposition. Basierend auf bisherigen Ergebnissen zu Sorting sowie auf Salienztheorien argumentiere ich, dass Salienz auch unter der Verwendung der neuen Definition mit Sorting zusammenhängt. Mithilfe von AUTNES- und GLES-Paneldaten teste ich, ob steigende Salienz innerhalb von Individuen damit einhergeht, dass diese das Ausmaß von party-ideological sorting erhöhen. Diese Hypothese wird unterstützt, wenn es eine von der Mitte abweichende dominante Wähler*innenposition gibt. Wenn die dominante Position unter Wähler*innen jedoch nahe der Mitte liegt, dann entfernen sich Wähler*innen bei steigender Salienz eher davon. Die Ergebnisse tragen zur Sorting- und Salienzliteratur bei, indem sie zeigen, dass die Beziehung zwischen den beiden Variablen davon abhängt, wo die dominante Wähler*innenposition liegt.
Abstract
(Englisch)
Existing studies of party-ideological sorting conceptualise the phenomenon as the extent to which partisans’ attitudes align with their party’s position. However, for tactical reasons, parties sometimes also blur their position or advocate positions that do not match their supporters’ dominant opinions. Therefore, I reconceptualise party-ideological sorting to analyse how partisans align with each other rather than with their party. Based on previous findings and salience theories, I argue that salience should also be connected to sorting using this new definition. Drawing on AUTNES and GLES panel data, I test whether rising salience within individuals is connected to them contributing to higher levels of sorting. The hypothesis is supported in cases where there is a more extreme dominant position among partisans. By contrast, when the dominant position is centrist, increasing salience is associated with greater distance from this position. The results contribute to research on sorting and salience by showing that the relationship between the two variables depends on the location of the dominant partisan position.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Party-Ideological Sorting Partisan Sorting Salienz Öffentliche Meinung Wahlverhalten Parteizugehörigkeit
Schlagwörter
(Englisch)
Party-Ideological Sorting Partisan Sorting Salience Public Opinion Voting Behaviour Party Identification
Autor*innen
Marius Wandl
Haupttitel (Englisch)
When do partisans agree with each other?
Hauptuntertitel (Englisch)
the influence of individual salience on party-ideological sorting
Paralleltitel (Deutsch)
Wann sind sich Wähler*innen derselben Partei einig?
Paralleluntertitel (Deutsch)
der Einfluss individueller Salienz auf Party-Ideological Sorting
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
47 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Laurenz Ennser-Jedenastik
Klassifikationen
89 Politologie > 89.52 Politische Psychologie. Politische Soziologie ,
89 Politologie > 89.61 Politische Parteien
AC Nummer
AC18026414
Utheses ID
82244
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1