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Challenges in private enforcement against big tech companies in Europe
access to evidence and quantification of harm
Aleksander Kanton
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
außerordentliches Masterstudium Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht [Vollzeit Englisch]
Betreuer*in
Marco Botta
DOI
10.25365/thesis.81946
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-31229.76317.685769-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen, denen Kläger bei der privaten Rechtsdurchsetzung wettbewerbsrechtlicher Schadensersatzansprüche gegen Big-Tech-Unternehmen begegnen, wobei der Schwerpunkt auf dem Zugang zu Beweismitteln sowie der Schadensquantifizierung liegt. Sie analysiert den derzeitigen Rechtsrahmen der Europäischen Union in diesen Bereichen, insbesondere die Richtlinie 2014/104/EU (Kartellschadensersatzrichtlinie), die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union sowie die nationalen Verfahrensvorschriften zu deren Umsetzung. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Analyse jüngster Schadensersatzverfahren gegen Big-Tech-Unternehmen vor nationalen Gerichten sowie auf deren Zusammenspiel mit dem Offenlegungsmechanismus und der Schadensquantifizierung. Die Arbeit gelangt zu dem Ergebnis, dass der geltende Rechtsrahmen hinsichtlich dieser beiden zentralen Fragestellungen grundsätzlich geeignet ist, die Herausforderungen von Schadensersatzklagen gegen Big-Tech-Unternehmen zu bewältigen. Die Wirksamkeit der privaten Rechtsdurchsetzung hängt jedoch maßgeblich von der praktischen Anwendung der Offenlegungsvorschriften sowie von der Fähigkeit der nationalen Gerichte ab, traditionelle Methoden der Schadensquantifizierung an die wirtschaftlichen Besonderheiten digitaler Märkte anzupassen. Hierzu zählen insbesondere Informationsasymmetrien, Netzwerkeffekte sowie die Komplexität der Erstellung kontrafaktischer Szenarien.
Abstract
(Englisch)
The thesis analyses the challenges encountered by claimants in private enforcement of competition law damages actions against Big Tech companies with special focus on the issues of access to evidence and quantification of harm. It reviews the current legal framework in the European Union regarding these subjects, especially Directive 2014/104/EU, case law of the Court of Justice of the European Union, and the national procedural rules implementing it. A particular emphasis is placed in the thesis on analysis of recent damages cases in national courts against Big Tech companies and their interaction with the disclosure mechanism and the issue of quantification of harm. Ultimately, the thesis argues that generally the legal framework concerning the two central issues is capable of addressing challenges arising in damages actions against Big Tech. However, the effectiveness of private enforcement depends largely on the practical application of the disclosure scheme and the ability of national courts to adapt traditional methods of quantifying harm to the economic characteristics of digital markets, including but not limited to information asymmetries, network effects and the complex counterfactual analysis.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Kartellrecht Private Rechtsdurchsetzung
Schlagwörter
(Englisch)
Private enforcement Big Tech Damages Access to evidence Quantification of harm Digital Markets
Autor*innen
Aleksander Kanton
Haupttitel (Englisch)
Challenges in private enforcement against big tech companies in Europe
Hauptuntertitel (Englisch)
access to evidence and quantification of harm
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
81 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Marco Botta
Klassifikation
86 Recht > 86.29 Wettbewerbsrecht. Kartellrecht
AC Nummer
AC18027358
Utheses ID
82315
Studienkennzahl
UA | 999 | 082 | |
