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The prevalence of Fascioloides magna in Galba spp. and Radix spp. in the Bavarian and Sumava National Parks
Julia Kantilli
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Molecular Microbiology, Microbial Ecology and Immunobiology
Betreuer*in
Julia Walochnik
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.82061
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12454.93134.657873-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Fascioloides magna ist ein Leberegel, der sowohl Wild- als auch Nutztiere befällt und dabei große Schäden verursachen kann. Er ist auf Süßwasserschnecken als Zwischenwirte angewiesen. Nur so kann er den vollständigen Lebenszyklus durchlaufen. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wurde der Egel mindestens zwei Mal nach Europa eingeschleppt und inzwischen bereits in mehreren Ländern nachgewiesen, darunter auch Italien, Tschechien und Österreich. Das Ziel dieser Arbeit war es, die aktuelle Situation in Tschechien und Deutschland zu erforschen und die dortige Prävalenz von F. magna zu ermitteln. Dafür wurden im Laufe von vier Monaten 1847 Schnecken in den Nationalparks Bayerischer Wald und Sumava gesammelt. Die Schnecken wurden seziert, mikroskopisch untersucht, und anschließend wurden Proben für die molekularbiologische Analyse entnommen. Diese wurden der DNA-Extraktion unterzogen, bevor sie mit den F. magna spezifischen Primern Cox1 und Nad1 bearbeitet wurden. Die DNA-Fragmente wurden anschließend aufgereinigt. Sequenzen beider Stränge wurden mittels Sanger Sequenzierung erworben. Schließlich wurde die erhaltene Sequenz mit Referenzsequenzen aus der GenBank verglichen, um den Ursprung des identifizierten Egels zu erfahren. Es zeigte sich, dass von allen Proben eine Radix labiata positiv auf F. magna getestet wurde, was eine Prävalenz von 0,056% bedeutet. Dies bestätigt nicht nur die Anwesenheit des Egels in der Region, sondern liefert einen neuen Beweis, dass die Schneckenspezies als natürlich auftretender Zwischenwirt fungieren kann. Der Vergleich der erworbenen Sequenz mit den Referenzsequenzen zeigte eine Ähnlichkeit von 438/439 Basenpaaren mit dem Cox1 Haplotypen 5 aus Tschechien. Dies deutet darauf hin, dass der identifizierte Leberegel einer bereits in Tschechien etablierten Population angehört und nicht neu eingeschleppt wurde. Zusätzlich verifizierten Untersuchungen mit den Trematoden TremF/R Primern die Anwesenheit weiterer Parasiten, darunter auch Echinostoma revolutum.
Abstract
(Englisch)
Fascioloides magna is a liver fluke that infects game animals and livestock alike, and depends on freshwater snails as intermediate hosts to complete its life cycle. It is native to North America and was introduced to Europe twice, resulting in several enzootic areas with various haplotypes in Italy and the Czech Republic. Since then, the fluke has spread into more countries and is expected to spread further. To investigate the current situation and to determine the prevalence of F. magna in the Czech Republic and parts of Germany, 1,847 snails were collected in the Bayerischer Wald and Sumava National Parks over the course of four months. The samples were examined by light microscopy, dissected under the microscope, and subjected to DNA extraction. All samples were screened by targeted PCR using F. magna specific primers Nad1 and Cox1. Additionally, trematode primers TremF/R were used to verify the presence of other parasites, such as the human pathogen Echinostoma revolutum, in the area. The obtained amplicons were purified for sequencing, and DNA sequences were obtained from both strands by Sanger sequencing. All sequence data were compared to reference sequences from GenBank to determine their origin. Out of all samples, one Radix labiata tested positive for F. magna resulting in a prevalence of 0.056% in the area of both national parks. Not only does this verify the presence of the fluke in the area, but it also provides new evidence that R. labiata is a naturally occurring intermediate host for it. Sequence comparison showed a similarity of 438/439 base pairs to Cox1 haplotype 5 already previously found in the Czech Republic, indicating that the fluke obtained in this study belongs to an established population.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Fascioloides magna Leberegel Trematoden
Autor*innen
Julia Kantilli
Haupttitel (Englisch)
The prevalence of Fascioloides magna in Galba spp. and Radix spp. in the Bavarian and Sumava National Parks
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
XV, 60 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Julia Walochnik
Klassifikationen
42 Biologie > 42.36 Parasitologie ,
42 Biologie > 42.76 Plathelminthes. Aschelminthes. Nemertini
AC Nummer
AC18045914
Utheses ID
82385
Studienkennzahl
UA | 066 | 830 | |
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