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Lernerfahrungen aus dem Ubuntu-Konzept für die pastorale Praxis
eine Analyse ausgewählter Ubuntu-Initiativen
Jude Lontum Mbiydzenyuy
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Katholische Fachtheologie
Betreuer*in
Johann Pock
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.82135
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13427.00923.892740-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ubuntu-Konzept findet seinen bekanntesten Ausdruck in der Aussage „A person is a person through other persons“ („Ein Mensch wird Mensch durch andere Menschen“). Es bringt die Überzeugung zum Ausdruck, dass der Mensch nur in Beziehung zu anderen Men-schen wirklich Mensch wird. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit die Frage, welchen Beitrag das Ubuntu-Konzept für die pastorale Praxis der katholischen Kirche heute – insbesondere im deutschsprachigen Raum – leisten kann. Zunächst werden die historischen, philosophischen, anthropologischen und theologischen Grundlagen von Ubuntu sowie ausgewählte Ubuntu-Initiativen dargestellt. Anschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse im Licht biblischer, ekklesiologischer und pastoral-theologischer Perspektiven gedeutet. Dabei stehen insbesondere das kirchliche Verständnis von Gemeinschaft und Synodalität sowie wichtige pastorale Akzente des Pontifikats von Papst Franziskus im Mittelpunkt. Darauf aufbauend werden pastorale Handlungsperspektiven entwickelt und die Möglichkei-ten sowie Grenzen einer pastoralen Rezeption von Ubuntu aufgezeigt. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass Ubuntu wertvolle Lernerfahrungen für eine gemeinschaftsorientierte Pastoral bietet. Es eröffnet wichtige Impulse für Beziehung, Gemeinschaft, gegenseitige Verantwortung und Teilhabe, die das kirchliche Leben und pastorale Handeln bereichern können.
Abstract
(Englisch)
The Ubuntu concept finds its most well-known expression in the statement, “A person is a person through other persons.” It expresses the conviction that a human being becomes truly human only in relationship with others. Against this background, the present study examines the contribution that the Ubuntu concept can make to the pastoral practice of the Catholic Church today, with particular attention to the German-speaking context. The study begins by presenting the historical, philosophical, anthropological, and theologi-cal foundations of Ubuntu, together with selected Ubuntu initiatives. It then interprets the findings in the light of biblical, ecclesiological, and pastoral-theological perspectives, focus-ing in particular on the Church’s understanding of communion and synodality, as well as key pastoral emphases of the pontificate of Pope Francis. Building on these reflections, the study develops pastoral perspectives for action and ex-plores both the possibilities and the limits of a pastoral reception of Ubuntu. It concludes that Ubuntu offers valuable insights for a community-oriented pastoral approach. It provides important impulses for relationships, community, mutual responsibility, and participation that can enrich the life of the Church and pastoral ministry.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Ubuntu Pastoraltheologie Synodalität Gemeinschaft Inkulturation
Schlagwörter
(Englisch)
Ubuntu Pastoral Theology Synodality Community
Autor*innen
Jude Lontum Mbiydzenyuy
Haupttitel (Deutsch)
Lernerfahrungen aus dem Ubuntu-Konzept für die pastorale Praxis
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse ausgewählter Ubuntu-Initiativen
Paralleltitel (Englisch)
Learning experiences from the Ubuntu concept for pastoral practice
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
119 Seiten : Illustration
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Pock
Klassifikation
11 Theologie > 11.79 Praktische Theologie. Sonstiges
AC Nummer
AC18052915
Utheses ID
82433
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1