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Der Stellenwert von Work-Life-Balance im Employer Branding
Paul Johann Markus Reithmaier
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Katharine Gundolf
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81999
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13436.09030.930243-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Beschäftigte Work-Life-Balance (WLB) als Bestandteil des Employer Brandings (EB) wahrnehmen. Beide Konzepte gewinnen in der Praxis und in der Forschung an Bedeutung. Dennoch bleibt weitgehend offen, wie Mitarbeitende WLB im Arbeitgeberkontext erleben. Ebenso stellt sich die Frage, ob externe Kommunikation mit der gelebten Realität im Unternehmen übereinstimmt. Grundlage der Arbeit bilden zwölf leitfadengestützte Interviews mit Beschäftigten aus Unternehmen im DACH-Raum. Ausgewertet wurden diese mittels reflexiver thematischer Analyse. Die Ergebnisse zeigen, dass WLB von den Befragten als subjektives und mehrdimensionales Konzept verstanden wird. Zugleich wird sie zunehmend als selbstverständliche Mindestvoraussetzung wahrgenommen. Gerade dadurch verliert WLB als Signal an Wirkung. Fehlt sie, wird das zum Ausschlusskriterium. Die Glaubwürdigkeit von WLB-Versprechen entsteht vor allem im Arbeitsalltag. Entscheidend ist dabei weniger die externe Kommunikation als das konkrete Verhalten der direkten Führungskraft. Zudem zeigt sich digitale Erreichbarkeit als zentrale Belastung. Sie ermöglicht flexible Arbeitsformen, kann deren Wirkung aber zugleich begrenzen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass WLB im EB nur dann glaubwürdig wirkt, wenn sie im Arbeitsalltag tatsächlich erlebbar ist. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zum Verständnis von WLB als Bestandteil der Arbeitgebermarke. Zugleich zeigt sie praktische Ansatzpunkte für eine glaubwürdige Verankerung entsprechender Angebote im Unternehmen auf.
Abstract
(Englisch)
This master thesis examines how employees perceive work-life-balance as a component of employer branding. Both concepts have gained importance in research and practice. However, it remains largely unclear how employees experience work-life-balance in the employer context. Additionally, it is also unclear whether external communication aligns with the lived reality within organisations. The study is based on twelve semi-structured interviews with employees of companies in the DACH region. The data were analysed using reflexive thematic analysis. The findings show that work-life-balance is understood as a subjective and multidimensional concept. At the same time, it is increasingly perceived as a taken-for-granted minimum requirement. As a result, it appears less clearly as a distinct differentiating factor. The credibility of work-life-balance promises emerges mainly in everyday work. It depends less on external communication than on the concrete behaviour of the direct line manager. In addition, digital availability appears as a central source of strain. It enables flexible forms of work, but can also limit their positive effect. The findings show that work-life-balance only becomes credible within employer branding when it is experienced in everyday work. The thesis contributes to a better understanding of work-life-balance as part of the employer brand. In addition, it outlines practical implications for embedding such offers credibly within organisations.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Work-Life-Balance Employer Branding Arbeitgebermarke Signaltheorie Glaubwürdigkeit Führungsverhalten Digitale Erreichbarkeit Reflexive thematische Analyse
Autor*innen
Paul Johann Markus Reithmaier
Haupttitel (Deutsch)
Der Stellenwert von Work-Life-Balance im Employer Branding
Paralleltitel (Englisch)
The significance of work-life-balance in employer branding
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
V, 63 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Katharine Gundolf
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.40 Marketing ,
85 Betriebswirtschaft > 85.62 Personalwesen
AC Nummer
AC18038990
Utheses ID
82437
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1