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Evaluating the effectiveness of bait trapping for detritivorous lepidoptera larvae in a floodplain forest
Anke Föst
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ecology and Ecosystems
Betreuer*in
Konrad Fiedler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.82032
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22021.94902.245135-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Detritivorie, also die Aufnahme und Verwertung abgestorbener organischer Substanzen, auch Detritus genannt, spielt eine wichtige Rolle bei der Zersetzung von Streu und der damit einhergehenden Nährstofffreigabe in Ökosystemen. Trotz dieses essentiellen Beitrags im Nährstoffkreislauf ist die detritivore Makrofauna nur unzureichend untersucht, was insbesondere auf detritivore Lepidopterenlarven zutrifft, die in der Laubstreuschicht von Wäldern leben. In dieser Studie wurde daher die Eignung von Köderfallen zur Beprobung detritivorer Raupen in einem Auenwald untersucht, mit dem Ziel, das Wissen über Habitatpräferenzen und Artenzusammensetzung der Population zu erweitern. Hierfür wurden insgesamt 80 Köderfallen, entweder mit Laub von Populus alba oder Quercus robur, sowie vegetarischem Hundefutter als potenziellem Köder, befüllt und über einen Zeitraum von fünf Monaten wiederholt beprobt. Insgesamt konnten 492 erfolgreiche Beprobungen durchgeführt werden. Die Methode erwies sich jedoch als ungeeignet für die gezielte Erfassung detritivorer Lepidopterenlarven, da insgesamt lediglich 29 Raupen gesammelt wurden, von denen nur zwei als fakultativ detritivor identifiziert werden konnten. Bei den meisten gefundenen Arten handelte es sich um herbivore Raupen, die nachts im Blätterdach fressen und den Waldboden tagsüber als geschützten Rückzugsort nutzen. Dies deutet darauf hin, dass die Fallen eher opportunistisch als Unterschlupf genutzt wurden und nicht als effektive Nahrungsattraktoren für detritivore Arten fungierten. Die geringe Anzahl an Beobachtungen verhinderte aussagekräftige statistische Rückschlüsse hinsichtlich Habitatpräferenzen der erfassten Arten. Im Gegensatz dazu enthielten die Fallen zahlreiche andere detritivore Tiere, was darauf hindeutet, dass die Fallen zwar ein geeignetes Mikrohabitat für Makrodetritivoren boten, jedoch keine ausreichende Spezifität für die Zielgruppe aufwiesen. Zukünftige Untersuchungen sollten sich daher auf die Optimierung von Köderzusammensetzung, Fallendesign und Beprobungsstrategien konzentrieren, sowie ergänzende Ansätze wie direkte Streuprobenahmen und Laborexperimente integrieren. Eine Kombination aus verbesserten Methoden wird wahrscheinlich notwendig sein, um die Artenzusammensetzung und Ökologie detritivorer Lepidopterenlarven sowie ihre Rolle im Nährstoffkreislauf von Auwald-Ökosystemen besser zu verstehen.
Abstract
(Englisch)
Detritivory, the consumption of dead organic matter by animals, plays a significant role in litter decomposition and nutrient cycling within ecosystems. Nevertheless, detritivorous terrestrial macrofauna remain understudied, particularlydetritivorous Lepidoptera larvae feeding within the forest litter layer. In this study, the effectiveness of bait trapping as a method for sampling detritivorous caterpillars in a floodplain forest was evaluated, with the aim of expanding knowledge onhabitat preferences and community composition of this dietary guild. A total of 80 bait traps containing leaf litter of either Populus alba or Quercus robur, together with vegetarian dog food as additional potential attractant, were deployed and repeatedly sampled over a five-month period, resulting in 492 successful sampling occasions. However, the method proved ineffective for targeting detritivorous caterpillars. Only 29 Lepidoptera larvae were collected, of which two were identified as detritivorous, resulting in an overall caterpillar detection rate of no more than six percent. Most recorded species were herbivorous caterpillars known to feed nocturnally in the canopy while searching for daytime shelter on the forest ground, suggesting that traps were used opportunistically as shelter rather than functioning as effective attractants as a food resource. The low number of observations prevented meaningful statistical inferences regarding habitat preferences of the collected species. In contrast, the traps contained a variety of other litter dwelling invertebrates, indicating that they provided suitable conditions for macrodetritivores but lacked specificity for the target group. Future research should therefore focus on refining bait composition, trap design, and sampling strategies, as well as integrating complementary approaches such as direct litter sampling and laboratory experiments. A combination of improved methodologies will likely be necessary to better understand the community structure and ecology of detritivorous Lepidoptera larvae and their role in nutrient cycling within floodplain forest ecosystems.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Detritivore Lepidopteralarven
Schlagwörter
(Englisch)
Detritivorous Lepidoptera Larvae
Autor*innen
Anke Föst
Haupttitel (Englisch)
Evaluating the effectiveness of bait trapping for detritivorous lepidoptera larvae in a floodplain forest
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
vii, 55 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Konrad Fiedler
Klassifikationen
42 Biologie > 42.75 Insecta ,
42 Biologie > 42.90 Ökologie. Allgemeines
AC Nummer
AC18041076
Utheses ID
82589
Studienkennzahl
UA | 066 | 833 | |
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