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Glaubwürdige Gesundheitskommunikation
welche Kanäle erreichen Lehrlinge und Jugendliche am effektivsten?
Marie-Katrin Bachg
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Michaela Schaffhauser-Linzatti
DOI
10.25365/thesis.82151
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28079.06194.919417-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Jugendliche und Lehrlinge informieren sich zunehmend über digitale Medien und soziale Netzwerke zu Gesundheitsthemen. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Gesundheitsförderprogramme ihre Zielgruppe über diese Kommunikationskanäle auch erreichen, da die dazugehörigen Informationen erst wahrgenommen und als glaubwürdig eingeschätzt werden müssen. Diese Arbeit beantwortet die Frage, welche Kommunikationskanäle sich für die Vermittlung von Gesundheitsförderprogrammen an Jugendliche und Lehrlinge am ehesten eignen. Hierzu wird untersucht, wie wahrgenommene Glaubwürdigkeit, Akzeptanz sowie Verhaltensintention zur Teilnahme zum einen zusammenhängen und sich zum anderen zwischen den betrachteten Kommunikationskanälen Instagram, TikTok, YouTube, Gesprächen mit Lehrpersonen beziehungsweise Ausbilder:innen und Websites offizieller Gesundheitsorganisationen unterscheiden. Es wurde ein quantitatives Forschungsdesign in Form einer standardisierten Online-Befragung gewählt, deren erhobene Daten für den anschließenden Vergleich der Kommunikationskanäle sowie die Korrelations- und Mediationsanalysen mittels IBM SPSS Statistics 31 statistisch ausgewertet wurden. Die wahrgenommene Glaubwürdigkeit variierte signifikant zwischen einigen der untersuchten Kommunikationskanälen. Gespräche mit Lehrpersonen beziehungsweise Ausbilder:innen mit den höchsten Glaubwürdigkeitswerten unterschieden sich zwar nicht signifikant von Websites offizieller Gesundheitsorganisationen. YouTube, Instagram und insbesondere TikTok wurden jedoch als signifikant weniger glaubwürdig eingeschätzt, obwohl die Social-Media-Kanäle häufiger zur Information über Gesundheitsthemen genutzt wurden. Diese Ergebnisse zeigen, dass Reichweite und Glaubwürdigkeit nicht automatisch zusammenfallen, da neben der Sichtbarkeit eines Programms auch die Glaubwürdigkeit des Kommunikationswegs in Zusammenhang mit der Akzeptanz und der Teilnahmebereitschaft steht.
Abstract
(Englisch)
Adolescents and apprentices are increasingly turning to digital media and social networks to learn about health topics. However, this does not automatically mean that health promotion programs actually reach their target audience through these communication channels, as the information must first be noticed and deemed credible. This study addresses the question of which communication channels are best suited for delivering health promotion programs to adolescents and apprentices. To this end, it examines how perceived credibility, acceptance, and behavioral intention to participate are interrelated, as well as how these factors differ across the communication channels under consideration: Instagram, TikTok, YouTube, conversations with teachers or workplace trainers, and websites of official health organizations. A quantitative research design in the form of a standardized online survey was chosen; the data collected were statistically analyzed using IBM SPSS Statistics 31 for the subsequent comparison of communication channels as well as for correlation and mediation analyses. Perceived credibility varied significantly across the communication channels examined. Conversations with teachers or workplace trainers - who scored the highest on credibility - did not differ significantly from websites of official health organizations. However, YouTube, Instagram, and especially TikTok were rated as significantly less credible, even though these social media channels were used more frequently to obtain information on health topics. These results show that reach and credibility do not automatically go hand in hand, as, in addition to a program’s visibility, the credibility of the communication channel is also linked to acceptance and willingness to participate.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Gesundheitskommunikation Gesundheitsförderprogramme Jugendliche Lehrlinge Kommunikationskanäle wahrgenommene Glaubwürdigkeit Akzeptanz Verhaltensintention
Schlagwörter
(Englisch)
health communication health promotion programs adolescents apprentices communication channels perceived credibility acceptance behavioral intention
Autor*innen
Marie-Katrin Bachg
Haupttitel (Deutsch)
Glaubwürdige Gesundheitskommunikation
Hauptuntertitel (Deutsch)
welche Kanäle erreichen Lehrlinge und Jugendliche am effektivsten?
Paralleltitel (Englisch)
Credible health communication
Paralleluntertitel (Englisch)
which channels are most effective in reaching apprentices and young people?
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
ix, 147 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michaela Schaffhauser-Linzatti
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
85 Betriebswirtschaft > 85.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC18053736
Utheses ID
82792
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
