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Das veränderte Frauenbild in den Dokumenten des II. Vatikanischen Konzils und seine Rezeption durch die Wiener Diözesansynode sowie den Österreichischen Synodalen Vorgang
Klaus Eibl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Betreuer*in
Gerhard Marschütz
DOI
10.25365/thesis.9197
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29907.76351.958369-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Besonders seit dem 18. Jahrhundert ist infolge eines zunehmenden Selbstbewusstseins der Frauen die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Frau und Mann in der Gesellschaft aus dem Schattendasein vergangener Jahrhunderte und Jahrtausende herausgetreten.
Wenn die Frauen und Männer von diesem Ziel zwar immer noch weit entfernt ist, sind doch die Bemühungen dahin in zunehmendem Maß intensiviert worden. Innerhalb der Gesellschaft nehmen die Religionsgemeinschaften einen wichtigen Stellenwert ein, und gerade das Christentum geht vom gleichen Wert eines jeden Menschen, geht von einer Gleichbehandlung von Frau und Mann aus. Die röm. kath. Kirche müsste in der Gesellschaft von heute mit gutem Beispiel vorausgehen. Dass das nicht immer so gewesen ist und bis zur Gegenwart immer noch vielfach ein Wunschtraum vieler Frauen bleibt, zeigt im ersten Teil der Arbeit ein ansatzweiser Rückblick auf die Geschichte. Dabei wird deutlich, dass es keine Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Frau und Mann gegeben hat. Dieser Rückblick erstreckt sich von vorchristlicher Zeit einschließlich der Zeit des Ersten Testaments bis herauf ins 20. Jahrhundert, bis zum Beginn des II. Vatikanischen Konzils in der 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Von einer Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Frau und Mann kann keine Rede sein, obgleich es gelegentlich hoffnungsvolle Ansätze in diese Richtung gegeben hat.
Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit einigen Dokumenten des II. Vatikanums, in denen Bezug auf die Frauenfrage genommen wird: ein neues Kirchenbild wird entfaltet; das Konzil spricht von der Kirche als dem Volk Gottes; und dazu gehören Frauen und Männer, gleichwertig, gleichrangig und gleichberechtigt aufgrund der einen Taufe. Die Dokumente des Konzils sind sehr allgemein gehalten, Frauen sind nur selten ausdrücklich genannt, bestenfalls mitgemeint. Es ist den vom Konzil gewünschten Regional- oder Diözesansynoden aufgetragen, die Umsetzung der Beschlüsse an der Basis der Kirche voranzutreiben.
Das hat die Wiener Diözesansynode (3. Teil der Arbeit) in den Jahren 1969 – 1971 versucht, das hat der Österreichische Synodale Vorgang (4. Teil der Arbeit) im Jahr 1974 zum Teil relativiert, aber für alle Diözesen Österreichs als Leitfaden vorgeschrieben.
Der fünfte Teil der Arbeit gibt eine Zusammenfassung der Ausblicke; allerdings haftet den Beschlüssen bzw. Empfehlungen beider der Nimbus von Absichtserklärungen an.
Es bleibt also in der Zukunft noch viel Arbeit, damit aus den Absichtserklärungen auch erkennbare Ergebnisse entstehen in Richtung Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Frau und Mann in der röm. kath. Kirche.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Gleichberechtigung von Frau und Mann Gleichbehandlung von Frau und Mann Gesellschaft römisch katholische Kirche
Autor*innen
Klaus Eibl
Haupttitel (Deutsch)
Das veränderte Frauenbild in den Dokumenten des II. Vatikanischen Konzils und seine Rezeption durch die Wiener Diözesansynode sowie den Österreichischen Synodalen Vorgang
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
83 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerhard Marschütz
AC Nummer
AC08171281
Utheses ID
8293
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
