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Die Wiener Filme der Wien-Film während der NS-Zeit
Unterhaltung, Antihaltung oder doch Propaganda?
Katharina Trost
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Gerhard Jagschitz
DOI
10.25365/thesis.1104
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30440.28412.516054-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit geht der Frage nach, ob die Wiener Filme der Wien-Film, die während 1938 und 1945 finanziell erfolgreich produziert wurden, nur reine Unterhaltung waren, Spuren von Antihaltung zeigten oder doch bewusst als Propaganda eingesetzt wurden.
Zu diesem Zweck wird neben einem kurzen Abriss über Film als Quelle sowie die Spielfilmanalyse und deren Interpretation im Allgemeinen auf die Einstellung der Nationalsozialisten zum Medium „Film“ eingegangen. Ein Unterkapitel widmet sich dabei der Organisation der Filmindustrie unter Reichspropagandaminister Joseph Goebbels, der alles, was mit dem Massenmedium zu tun hatte, schnell unter seine Kontrolle gebracht hatte.
Parallel dazu wird ein kurzer Blick auf die nach dem Anschluss gegründete Wien-Film GmbH geworfen sowie ihre Vorläufer in den Anfängen der österreichischen Filmindustrie.
Nachdem das Genre „Wiener Film“ definiert und dessen Entstehung, Verbreitung und Bedeutung kurz skizziert worden ist, folgt ein Kapitel über die nationalsozialistische Kulturpolitik in Wien, die gerade unter Reichsstatthalter Baldur von Schirach eine Art Sonderstellung einnahm.
Nach diesem kurzen Exkurs beginnt der zweite Teil der Arbeit, der sich einleitend mit den wichtigsten Kulturschaffenden, die an den zu besprechenden Filmen mitwirkten, beschäftigt. Danach kommen die Einzelkapitel zu den zehn in der nationalsozialistischen Ära entstandenen Wiener Filmen (Die Titel finden sich in der Filmographie im Anhang.). Systematisch wurden die Produktionsbedingungen, die zeitgenössische Rezeption sowie eine auf die oben genannte Ausgangsposition ausgerichtete Analyse und Interpretation niedergeschrieben.
Abschließend und zusammenfassend wird auf die politische Bedeutung der Wiener Filme eingegangen, wobei der Schluss gezogen wird, dass die besagten Streifen – je nach Sichtweise – alle eingangs zur Frage gestellten Funktionen erfüllte, was möglicherweise eines der Geheimnisse ihrer Popularität war und bis heute ist.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Wiener Filme Wien-Film österreichische Filmgeschichte Propaganda
Autor*innen
Katharina Trost
Haupttitel (Deutsch)
Die Wiener Filme der Wien-Film während der NS-Zeit
Hauptuntertitel (Deutsch)
Unterhaltung, Antihaltung oder doch Propaganda?
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
158 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerhard Jagschitz
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC07035508
Utheses ID
841
Studienkennzahl
UA | 312 | 317 | |
