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"First you push them in, then you throw them out"
the land rights struggle of the Adivasi peoples in India with special reference to South India ; indigenous strategies and the (inter)national law context
Claudia Caterina Aufschnaiter
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Traude Pillai-Vetschera
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.1105
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29847.66818.182361-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die äußerst heterogenen „Adi-vasi“ („ursprüngliche EinwohnerInnen") stellen de facto die indigene Bevölkerung Indiens dar, werden jedoch im nationalen Kontext (de jure) nicht als solche anerkannt. Mit rund 80 Mio. oder 8% der indischen Gesamtbevölkerung bilden sie die global größte Konzentration indigener Völker innerhalb eines Nationalstaates, d.h. rund 23% der über 300.000 indigenen Menschen weltweit. Als ethnische Minderheiten innerhalb des indischen Nationalgefüges sind die Adivasis jedoch aufgrund fehlgeleiteter Integrationsstrategien zahlreichen – offiziell positiven, real jedoch negativen – Diskriminierungen und Bedrohungen durch nationale Entwicklungsprojekte ausgesetzt, die vor allem ihr Land und ihre Landeigentumsrechte betreffen. Für die Adivasis hat ihr Land wiederum eine identitätsstiftende, überlebenswichtige Bedeutung und dessen Verteidigung hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem Kampf auf nationaler zu einem auf internationaler Ebene entwickelt. Das Hauptziel der Diplomarbeit besteht darin, sozialanthropologische Konzepte mit völkerrechtlichen zu indigenen Völkern zu verknüpfen, woraus sich folgende zentrale Forschungsfrage ergibt: Warum werden Adivasis ihres Landes bzw. ihrer Landrechte beraubt und kann internationales Menschenrecht in diesem Kontext Lösungsansätze bieten? Die zentrale Hypothese der Diplomarbeit greift diese beiden Aspekte auf: Die Adivasis und ihr Landrechtskampf können von der Tatsache profitieren, dass indigenen Völkern immer mehr positive Anerkennung im internationalen Recht zuteil wird, und dass, ausgehend von dieser Erkenntnis, konkrete Lösungsstrategien für die Landrechtsprobleme der Adivasis entwickelt werden können. Methodisch werden anhand von drei Case-Studies aus Südindien indigene Strategien und Umgangsweisen mit der prekären Landrechtssituation aufgezeigt und diese mit dem internationalen Menschenrechtsansatz verglichen. Hierbei werden einerseits die Unterschiede zwischen den verschiedenen Menschenrechtskonzeptionen (indigenen und völkerrechtlichen) beleuchtet, andererseits wie sie durch gegenseitigen Wissensaustausch voneinander profitieren können. Es kommen nicht nur ExpertInnen aus dem Völkerrecht und der Rechtsanthropologie, sondern vor allem indigene VertreterInnen zu Wort. Der Arbeit liegt ein interdisziplinärer Ansatz zugrunde und die Erkenntnisse sollen vor allem einen praktischen Wert für indigene Völker und die Menschenrechtspraxis haben.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Adivasi indigenous peoples land rights international law human rights South Asia India Scheduled Tribes Kerala Karnataka Tamil Nadu
Schlagwörter
(Deutsch)
Adivasi indigene Völker Landrechte Völkerrecht Menschenrechte Südasien Indien Scheduled Tribes Kerala Karnataka Tamil Nadu
Autor*innen
Claudia Caterina Aufschnaiter
Haupttitel (Englisch)
"First you push them in, then you throw them out"
Hauptuntertitel (Englisch)
the land rights struggle of the Adivasi peoples in India with special reference to South India ; indigenous strategies and the (inter)national law context
Paralleltitel (Deutsch)
Der Landrechtskampf der Adivasi in Indien mit spezieller Berücksichtigung von Südindien ; indigene Strategien und der (inter)nationale Rechtskontext
Publikationsjahr
2007
Umfangsangabe
142 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Traude Pillai-Vetschera
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
73 Ethnologie > 73.06 Ethnographie ,
73 Ethnologie > 73.07 Entwicklungsethnologie ,
73 Ethnologie > 73.08 Regionale Ethnologie ,
73 Ethnologie > 73.70 Politische Ethnologie: Allgemeines ,
73 Ethnologie > 73.71 Recht, Normen ,
73 Ethnologie > 73.97 Interethnische Beziehungen ,
86 Recht > 86.10 Recht einzelner Länder, Gebiete und Völker ,
86 Recht > 86.85 Menschenrechte ,
86 Recht > 86.93 Völkerrechtliche Sondergebiete ,
89 Politologie > 89.72 Internationale Organisationen ,
89 Politologie > 89.76 Friedensforschung, Konfliktforschung ,
89 Politologie > 89.79 Internationale Konflikte: Sonstiges
AC Nummer
AC06631743
Utheses ID
842
Studienkennzahl
UA | 307 | | |
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