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Sexuelle Sozialisation in der Adoleszenz
AdoleszentInnen mit und ohne Fremdunterbringungserfahrungen im Vergleich
Anna Sarah Brueggemann
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Robert Hutterer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.9459
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29839.56105.728453-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie sich die sexuelle Sozialisation von AdoleszentInnen mit und ohne Fremdunterbringunserfahrungen unterscheidet. Es geht darum, herauszufinden, ob sich Differenzen im Hinblick auf das Sexualverhalten aufzeigen lassen und – sofern dies der Fall ist – wie diese sich äußern. Ausgangspunkt dieser Frage ist die in der Literatur immer wieder auftauchende These, dass eine konstante Bezugsperson, ebenso wie soziale Beziehungen, sich maßgeblich auf die sexuelle Entwicklung von Adoleszentinnen auswirken (vgl. u.a. Rosenmayr, 1969; Baacke, 19947; Fend, 1994). Da AdoleszentInnen, welche in Heimen, Pflegfamilien oder -stellen aufwachsen, eher fluktuierende Bezugspersonen in ihrer Nähe haben, müsste sich dies dementsprechend auch auf die sexuelle Entwicklung und darauffolgend auch auf ihr Sexualverhalten auswirken. Die sexuelle Sozialisation müsste sich demnach in differenzierter Weise darstellen. Sexualität nimmt in der Adoleszenz einen großen Stellenwert ein und dies nicht nur hinsichtlich der körperlichen Veränderung. Theorien zur sexuellen Sozialisation von AdoleszentInnen beziehen sich primär auf Geschlechtsunterschiede, das Sexualverhalten im Allgemeinen und kulturelle und/oder religiöse Differenzen. Die Zusammenführung all dieser Erkenntnisse führte zu der Frage, inwiefern sich die sexuelle Sozialisation von AdoleszentInnen mit und ohne Fremdunterbringunserfahrungen unterscheidet. Die auf Basis 14 „persönlicher Gespräche“ (Langer, 2000) gewonnenen Daten mit AdoleszentInnen zwischen 12 und 18 Jahren – wobei sieben von ihnen Fremdunterbringungserfahrungen aufweisen – stellen Beispiele dafür dar, welche Differenzen sich bezüglich der sexuellen Sozialisation in der Adoleszenz feststellen lassen. Für die Pädagogik sind diese Ergebnisse deswegen relevant, weil es für PädagogInnen wichtig sein sollte, sich darüber bewusst zu sein, was in der Generation der AdoleszentInnen passiert und welche Rolle hier die Sexualität spielt, damit die PädagogInnen angemessen (inter)agieren können (Moore & Rosenthal, 1993).
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with the following question: How does sexual socialisation differ, relating to adolescents with or without experiences of being taken into state and/or foster care? The goal is to figure out whether differences in sexual behaviour occur and, if this is the case, how these differences express itselfs. This study based on the consistently emerging thesis in literature that a constant parental figure as well as constant social relationships play a decisive role in influencing the sexual development of adolescents (e.g. Rosenmayr, 1969; Baacke, 19947; Fend, 1994). Since adolescents who grow up in state care and/or foster families are more confronted with changing parental figures, one could assume that this influences the sexual development and helps determine sexual behaviour. Therefore the sexual socialisation ought to manifest differently. Sexuality is important in adolescence and this does not only depend on the physical changes. Theories about sexual socialisation in adolescence primarily relate to gender differences, the sexual behaviour in general and cultural and/or religious differences. The combination of these findings leads to the question: in what way does sexual socialisation differs, relating to adolescents with or without experiences of being taken into state and/or foster care. The data that has been collected for this study is based on 14 “personal conversations” according to Langer (2000) with adolescents between the ages 12 to 18 – seven of them have experiences of being taken into state and/or foster care – representing examples of differences in sexual socialisation in adolescence that may be assessed. This fact is very important for educational sciences, because educators who work or plan to work with adolescents should understand them properly. This includes being aware of what is happening with this generation of adolescents and what role sexuality plays for them (Moore & Rosenthal, 1993).

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
adolescence sexual socialisation state care foster care sexuality sexual behaviour
Schlagwörter
(Deutsch)
Adoleszenz sexuelle Sozialisation Fremdunterbringung Sexualität Sexualverhalten
Autor*innen
Anna Sarah Brueggemann
Haupttitel (Deutsch)
Sexuelle Sozialisation in der Adoleszenz
Hauptuntertitel (Deutsch)
AdoleszentInnen mit und ohne Fremdunterbringungserfahrungen im Vergleich
Paralleltitel (Englisch)
Sexual socialisation in adolescence
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
228 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Robert Hutterer
Klassifikationen
79 Sozialpädagogik > 79.00 Sozialpädagogik, Sozialarbeit: Allgemeines ,
80 Pädagogik > 80.47 Sexualerziehung ,
80 Pädagogik > 80.81 Soziales Umfeld
AC Nummer
AC08162346
Utheses ID
8527
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1